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11.10.2012
Bilanz zum Ende hin
Tops und Flops der U-Ausschuss-Fraktionschefs
Bei der Angelobung erwartete man sich viel vom U-Ausschuss. (© APA)
+++ U-Ausschuss: Investor Schlaff als letzter Zeuge +++
Diese reichen von der Befragung von Heinrich Traumüller, einem Ex-Mitarbeiter von Finanzminister Karl-Heinz Grasser, bis zum Obstbuffet der Grünen und damit einhergehenden Fleischeslüsten.
Otto Pendl (© APA)
+++ Geistersitzung dauerte nur 10 Minuten +++
Kritisiert wird von Pendl, dass der U-Ausschuss - etwa von Peter Pilz (G) und Stefan Petzner (B) - zum "Show spielen" verwendet worden sei; das Gremium sei "kein Theater". Es könne auch nicht sein, dass das Grundrecht der Entschlagung nicht anerkannt werde. Überhaupt sei es "schlecht", parallel zu laufenden Justizverfahren einen U-Ausschuss zu machen.
Werner Amon (© APA)
Walter Rosenkranz (© APA)
Nicht zufrieden ist Rosenkranz damit, dass die Ost-Geschäfte der Telekom nicht wirklich bearbeitet wurden und Bundeskanzler Werner Faymann (S) zur Inseratenaffäre nicht im Ausschuss erschienen ist. Außerdem brauche es dringend eine Reform, so dass U-Ausschüsse Minderheitenrecht werden.
Peter Pilz (© APA)
Stefan Petzner (© APA)
Lob ernteten die Parlamentsmitarbeiter sowie Verfahrensanwalt Klaus Hoffmann für seine "hervorragende Expertise". Unter Flops vermerkte Petzner, dass sich Faymann geweigert habe, in den Ausschuss zu kommen, sowie die Vorsitzführung der Grünen Gabriela Moser.
Auch mit der Grünen Verköstigung hat es Petzner nicht so: Die Obstbuffets hätten sich "durch nicht erntereife Äpfel und Birnen" ausgezeichnet und die Abgeordneten einer "Plomben-Ausreißgefahr" ausgesetzt. Zum Glück sei man später zu altbewährten Schnitzelsemmeln, Leberkäse und Frankfurtern übergegangen - und Petzner war wohl nicht der einzige Abgeordnete, der sich darüber gefreut hat.
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1 Kommentar von unseren Lesern
post-vom-pos... (8)
13.10.2012 11:57
Konsequente und gnadenlose ABWAHL der "Corruption Four"
Das Maß ist schon längst voll, es stinkt, daß es reicht, daher Einladung zur ABWAHLINITIATIVE - keine neue Partei, sondern eine Wahlwerbung der anderen Art:
- Für das Hingehen zur Wahl (statt ang'fress'n daheim bleiben);
- Nicht ungültig wählen, sondern
- konsequente ABWAHL der "Corruption Four":
Entfernen wir
die Österreichische Vertuschungs Partei,
die Freibeuter Partei Österreichs,
die Schwachmann Partei Österreichs
und die Kopfgeburt des korrupten Haider ohne Zukunft
von der Macht.
Wahlverweigerung oder ungültig wählen zementiert nur die üblen Zustände.
==> http://www.korruption-abwahl-jetzt.at/
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