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13.10.2012
Faymanns Negativ-Rekord
Er ist der unbeliebteste SP-Chef aller Zeiten
Werner Faymann am SP…-Bundesparteitag "Mehr Gerechtigkeit! Verantwortung für Ö…sterreich und Europa" in St. Pölten (© APA)
Die 83,43 Prozent für Werner Faymann beim Parteitag in St. Pölten sind das schlechteste Ergebnis eines SPÖ-Chefs ohne Gegenkandidaten in der jüngeren Parteihistorie. Bisheriger Negativ-Rekordhalter war Fred Sinowatz, der im Herbst 1987 mit 88 Prozent leben musste. Ebenfalls schwach war das Abschneiden von Alfred Gusenbauer 2004 mit 88,9 Prozent.
+++ Faymann wird bei Parteitag wiedergewählt: Alle Infos +++
Das Faymann-Ergebnis fällt auf, denn für gewöhnlich gilt die SPÖ als sehr diszipliniert. Der Kanzler selbst erhielt vor zwei Jahren in Vösendorf das Vertrauen von 93,8 Prozent der Delegierten. 2008 hatte er kurz vor der Nationalratswahl 98,4 Prozent erzielt.
Schwächere Ergebnisse hatte auch eine der heutigen Legenden der Sozialdemokratie. Franz Vranitzky erlangte bei seiner letzten Wahl 1995 nur noch 90,5 Prozent, nachdem er sich zuvor über Ergebnisse bis zu 98,5 Prozent (1991) erfreuen konnte. Viktor Klima stand nur einmal zur Wahl, nämlich 1997 und da kam er bloß auf 90,2 Prozent.
Faymann ist bei der Wahl zum Parteipräsidium als einziges Mitglied unter 90 Prozent Zustimmung geblieben. Den höchsten Wert konnte der Tiroler Landesparteichef Gerhard Reheis mit 99,81 Prozent erzielen. Bei der Wahl zum Parteivorstand blieben neben Faymann auch die Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller und Klubchef Josef Cap unter 90 Prozent.
Gewählt wurde wie üblich in zwei Wahlgängen: zuerst der Parteivorstand, danach das wichtigere Präsidium. Bei der Vorstandswahl konnte Faymann noch 87,48 Prozent der Delegiertenstimmen auf sich vereinen. Burgstaller erreichte 86,63 Prozent, Cap kam auf 88,66 Prozent. Alle anderen Vorstandsmitglieder kamen auf über 90 Prozent, vier sogar auf 100 Prozent. Selbst der in der Wehrpflicht-Debatte auch innerparteilich unter Druck stehende Verteidigungsminister Norbert Darabos schnitt bei der Vorstandswahl mit 94,25 Prozent deutlich besser ab als Faymann.
Regelrecht abgestraft wurde der Parteichef von den Delegierten allerdings bei der Wahl zum Parteipräsidium, die mit der Vorsitzendenwahl verbunden ist. Dort kam Faymann nur auf 83,43 Prozent der Delegiertenstimmen. Der Tiroler Parteichef Gerhard Reheis erreichte mit 99,81 Prozent das beste Ergebnis vor der Burgenländerin Verena Dunst und dem Vorarlberger Landesvorsitzenden Michael Ritsch (99,03 Prozent). Wiens Bürgermeister Michael Häupl erreichte 92,98 Prozent, der Steirer Franz Voves 92,79 Prozent. Burgstaler kandidierte fürs Präsidium nicht.
In Faymanns Umfeld wurde das schlechte Wahlergebnis unter anderem auf den Unmut der Teilorganisationen über das neue Transparenzgesetz zurückgeführt
APA/red.
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7 Kommentare von unseren Lesern
mondelfe68 (31)
17.10.2012 09:55
faymann
Kein rückgrad der liebe herr bundeskanzler . es wird immer nur versprochen aber nix wird gehalten . Jetzt kommen bald die wahlen und ich bete zu gott das diese Politik scheitert mit der augenauswischerei Politik des falsche grinsen dazu .Das kleine Volk kann sich fast nix mehr leisten , das leben in Wien wird immer schwieriger die Politiker fressen uns die haare vom kopf.Ich wünsche mir das die Roten einen abgang machen und unseren Hr. Fischer gleich mitnehmen. WIR SIND DAS VOLK Österreich ist NOCH Frei
Norli (102)
14.10.2012 12:27
Kein Wunder
Kein Durchsetztungsvermögen überall nachgeben kein eigener Wille,wie ein kleines Kind.Einen solchen schwachen Bundeskanzler hatten wir noch nie,eine Memme.
skyrider (555)
14.10.2012 05:11
WEN wundert DAS?
Entscheidungsschwach! Führungsschwach! Keine Persönlichkeit! Kein Wille und nicht einmal annähernd das Können, jenes Staatsvolk zu vertreten, das er auf Grund des letzten Wahlergebnisses vertreten soll!
josef4 (161)
13.10.2012 19:40
kein Wunder
bei ORF Interview großspurig gesagt sollte mich der U-Ausschuß laden werde ich kommen,die Partei sagt nein, wer hat diese genossen dazu getrieben ? und wer ist der Chef ? den großen Schaden wird die Partei bei der nächsten Wahl zu spüren bekommen.
silver. (1718)
13.10.2012 19:19
Das überrascht mich
Denn dazu kann ich eigentlich sprichwörtlich nur eines sagen: Gute Politiker fallen nicht auf.
josef4 (161)
13.10.2012 18:56
kein Wunder
im Fernsehen recht goschert,wen´s mich Einladen zum U-Ausschuß werde ich kommen,aber sehr Komisch die Partei sagt nein,so als hätte er gar nichts zu sagen weder vor dem U-Ausschuß, noch in der Partei.
ist er nur eine Marionette welche sich auf den Plakaten Fotogener zeigt als ein Häupl ?.
Foltyn (39)
13.10.2012 18:53
ich kritisiere ja nicht nur wegen dem Kritisieren, aber ...
es hat ja mit Gusenbauer angefangen, heute sind alle nur mehr wischi-waschi und diese Weichgesinnung kommt aus dem Volk und der Bundeskanzler ist der oberste Wischi-Waschi. Aber die anderen Parteien eifern alle das nach, weil das ist der große Erfolg heutzutage.
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