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17.10.2012
"Wollten Namen schützen"
Falsche Stronach-Partei entschuldigt sich skurril
Es gibt nur einen Frankl Stronach. (© APA)
Stronach hatte gegen Humpf und zwei weiteren Proponenten der "Frank Stronach Partei" am 14. September eine Unterlassungsklage mit einem Streitwert von 200.000 Euro beim Landesgericht Salzburg eingebracht.
Das "Missverständnis" soll am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Salzburg klargestellt werden, sagte Humpf. "Wir wollen uns in Anwesenheit der Medien bei Stronach entschuldigen. Wir wollten ihm in keinster Weise schaden, wir sind große Fans von ihm." Man sei mit der Partei bisher auch noch nie an die Öffentlichkeit getreten.
+++ Stronach holt sich (fast) alle Frustwähler +++
Zweifelhafte Rechtfertigung
Die "Frank Stronach Partei" sei deshalb gegründet worden, damit kein anderer eine Partei unter Stronachs Namen eintragen könne und somit Stronach seine Partei ungestört gründen und sich langwierige Gerichtsverfahren ersparen könne, erklärte der 31-jährige Finanzberater. "Wir dachten uns, jetzt ist der Name da, es kann nichts mehr passieren. Wir wollten Stronach alle Rechte übergeben."
Humpf wünscht sich in der nächsten Woche eine persönliche Aussprache mit dem austro-kanadischen Milliardär. "Wir wollen auch ohne Prozess den Namen an ihn zurückgeben. Am Montag in zwei Wochen ist eine Generalversammlung anberaumt. Auf der Einladung steht die Löschung des Parteinamens. Ich glaube, dass sich dafür eine Mehrheit finden lässt."
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