Heute im Brennpunkt: Neue X-Box | Hagelwetter
Lade Login-Box.
|
24.10.2012
Bei ÖVP-Grundsatzrede
Spindelegger gestand Maria Fekter "Liebe"!
VP-Parteichef Michael Spindelegger machte Maria Fekter bei seiner Rede zum Thema "Wirtschaft - Wohlstand - Werte" ganz schöne Komplimente. (© Georg Hochmuth (APA))
Mit dem Auftritt will sich die ÖVP als Wirtschaftspartei positionieren, nicht zuletzt mit Blick auf die bevorstehende Regierungsklausur mit der SPÖ, bei der die Wirtschaft im Mittelpunkt stehen soll. Auf Wahlkampftöne verzichtete Spindelegger zwar ganz und gar nicht, so wetterte er gegen sozialistische Gleichmacherei und Umverteilung, sie waren aber nicht dominierend.
+++FPÖ-Rede: 2 Stunden Strache, mit Hymne und Masche+++
"Maria, du hast eine unglaublich stürmische Art"
Der VP-Chef ging auch auf die jüngsten Unstimmigkeiten in Sachen Steuerreform mit seiner Finanzministerin Maria Fekter ein und bekräftigte die von ihr geplanten Maßnahmen wie die Senkung des Eingangssteuersatzes. Die Steuerreform dürfe aber nicht auf Pump finanziert werden. Der "lieben Maria" machte er ein Liebesgeständnis: "Du hast ein unglaubliches Gemüt, eine unglaublich stürmische Art. Ich liebe das", sagte Spindelegger, der keinerlei Differenzen zwischen sich und Fekter sah. Und Spindelegger weiter: "Da passt kein Löschblatt zwischen uns, nein!"
"Ideologische Spinnerei"
Spindelegger, der manchmal in der Regierung Opposition vonseiten der SPÖ spüre, wetterte gegen "ideologische Spinnerei" sowie gegen die von der SPÖ propagierte "soziale Gerechtigkeit". Jeder sei für Gerechtigkeit, aber mit der dauernden Forderung nach neuen Steuern zerstöre man den Wirtschaftsstandort und ruiniere das Investitionsklima. Außerdem treibe man damit nicht nur die Super-Reichen, sondern auch die Unternehmer aus dem Land. Wie das Beispiel Frankreich zeige, würde durch solche Maßnahmen "die Unternehmer gehen und die Arbeitslosen bleiben".
VP-Parteichef Michael Spindelegger während seiner Rede zum Thema "Wirtschaft - Wohlstand - Werte" in Wien. (© Georg Hochmuth (APA))
Reichensteuer sei nicht gerecht
Die von der SPÖ geforderte Reichensteuer sei nicht gerecht. Man könne nicht immer weiter umverteilen, "bis alle gleich arm und nur mehr Empfänger von Almosen sind". Dadurch würde "die Gesellschaft verkommen".
Die Ideen der FPÖ, aus der EU und dem Euro auszutreten, bezeichnete Spindelegger als Tod des Exportes und hunderttausender Arbeitsplätze. Die Freiheitlichen hätten schon in Kärnten unter Beweis gestellt, dass sie nicht wirtschaften können. Die Wirtschaft brauche die Politik, aber nicht über Konjunkturprojekte, die Milliarden kosten. "Auf Pump geht nichts, denn eine Schuldenkrise haben wir schon", so Spindelegger.
Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaft
Spindelegger schlug mehrere konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaft vor, u.a. eine neue Form der GmbH, bei der die Höhe der Stammeinlage reduziert wird, eine Entflechtung der Gewerbeordnung und ein Hearing im Parlament, bei dem Unternehmer darstellen, mit welchem unnötigen Bürokratieaufwand sie belastet werden.
Der Vizekanzler sprach von einer anderen Art des "Untersuchungsausschusses", bei dem Unternehmer von ihrem Pein berichten sollen. Die ÖVP will zudem EU-Fördergelder für KMUs leichter zugänglich machen und Investitionen in Startups absetzbar machen und mehr freiwillige Mitarbeiterbeteiligung. Die Körperschaftssteuer dürfe dagegen nicht erhöht und die Gruppenbesteuerung nicht abgeschafft werden.
Spindelegger plädierte erneut für Privatisierungen, auch von Teilen der ÖBB. Der Erlös daraus solle in Forschung und Entwicklung gesteckt werden.
Verwandte Artikel
Wegen Schlepperei
Nationalratswahl
Wahlkampf
"Österreich"-Rede
"Heute"-Polit-Talk
Grüne von ÖVP überrascht
SPÖ-Angebot an Rössler
Reißverschlussprinzip
Salzburg-Koalition
Bei Wahlsieg
Kostet Krise seinen Job?
Wieviel zahlte Österreich?
Regierungsprogramm
Keine Gesetzesänderung
ÖVP lädt Merkel ein
Nach Wahlen
Berlakovich endgültig blamiert
Regierung ohne SPÖ vorstellbar
"Regieren nicht um jeden Preis"
Vertiefende Gespräche
Salzburg-Wahl
VP-Wahlsieg in Salzburg
Denkzettel für Burgstaller
Heaven Shall Burn im Interview
Alle Bezirke
ÖVP fordert
Wegen "feindlicher Akte"
Wahlkampftöne & Protest
Ministerin stichelt weiter
Spindelegger dafür
Spannender Sonntag
Einigung bis 22. Mai
Blockade-Aufgabe
"Lachnummer"
Sozialjahr aufgewertet
Diplomatischer Eklat
Abbruch nach 1 Stunde
Bezieht höheres Gehalt
Laut Umfrage
6 Monate vor der Wahl
Fekter für Sparkurs
Auf Parlamentsring
Streit um Bankgeheimnis
Finanzminister-Treffen Dublin
UNO-Soldaten
93 m2 um 495 Euro
Experte Doralt:
PolitikHeute
TopHeute
Top gelesen |
7 Tage |
Top kommentiert |
MeinungHeute
Ted wird geladen, bitte warten...
QuickKlick
News |
Sport |
Stars |
Freizeit |
Impressum | AGB | Presse | Mediadaten | Kontakt