Vor Auschwitz-Prozess

87-jährige Holocaust-Leugnerin sorgte für Tumult

Die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel

Die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel im April 2015

Mehr Fakten
Die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel

Die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel im April 2015

In Deutschland steht derzeit ein 94-jähriger ehemaliger KZ-Wachmann wegen Beihilfe zum Mord vor Gericht. Im Vorfeld sorgte eine 87-Jährige für einen Tumult. Die bereits mehrfach verurteilte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel musste von Polizisten vor zum Teil heftigen Reaktionen auf ihre Äußerungen beschützt werden.

Die 87-jährige Haverbeck tritt immer wieder öffentlich als Holocaust-Leugnerin in Erscheinung.  Sie war zuletzt zu zehn Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt worden, weil sie am Rande eines Prozesses gegen einen ehemaligen SS-Mann behauptet hatte, das Konzentrationslager Auschwitz sei kein Vernichtungs- sondern lediglich ein Arbeitslager gewesen.
Auch beim Prozess gegen einen SS-Wachmann in Detmold wollte die rechtsextreme 87-Jährige wieder ihre kruden Thesen zum Besten geben. Vor dem Gerichtsgebäude stieß sie allerdings auf heftigen Gegenwind. Die Pensionistin musste von Polizisten beschützt werden. Nach kurzer Zeit zog sie von dannen.

Prozess gegen Ex-Auschwitz-Wachmann

Prozess gegen Ex-Auschwitz-Wachmann
Reinhold H., ein 94-jähriger Ex-Wachmann im KZ Auschwitz muss sich nun vor dem Gericht in Detmold wegen Beihilfe zum Mord in 170.000 Fällen verantworten.

Orte: Deutschland

Ihre Meinung