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02.06.2009

Airbus-Unglück: Hinweise auf Absturz-Ort

Nach dem dramatischen Flugzeugunglück der Airbus-Maschine auf dem Weg von Brasilien nach Frankreich gibt es erste Anhaltspunkte zur Absturzstelle. Wrackteile und Gepäckstücke wurden im Wasser schwimmend als erste Teile des Puzzles gefunden.

Von dem am Montag abgestürzten Airbus gibt es eine erste Spur. Wie nun bekannt wurde, hat der Pilot eines brasilianischen Frachtflugzeug unmittelbar nach dem Verschwinden der Air France-Maschine offenbar brennende Wrackteile auf der Meeresoberfläche gesehen. Berichten zufolge sah er "leuchtende Punkte auf hoher See auf dem Kurs zwischen Europa und Brasilien, etwa 1300 Kilometer von der Insel Fernando de Noronha."


In der Nähe dieser Stelle wurden mittlerweile kleine Metallteile, ein Passagiersitz sowie Spuren von Öl und Kerosin entdeckt. Ob es sich bei den georteten Trümmern um Überreste der Air-France-Maschine handelt, ist noch unklar. Acht Flugzeuge und drei Kriegsschiffe aus Brasilien sind an der Suche nach dem Airbus A 330-200 beteiligt. Spanien und Frankreich brachten Aufklärungsflugzeuge auf den Weg. Auch US-Präsident Barack Obama hat Hilfe zugesichert: "Die Vereinigten Staaten gewähren jede notwendige Mithilfe, um herauszufinden, was passiert ist.“ Für die an Bord befindlichen Menschen, darunter auch die Tirolerin Maria G., besteht kaum Hoffnung.


Blackbox-Suche schwieriges Unterfangen
Die Ursache für den Absturz ist weiterhin fraglich. Ein Blitzschlag sollte einem modernen Flugzeug grundsätzlich nichts anhaben können. Laut Frankreichs Premierminister Francois Fillon zeigten automatisch versandte Fehlerwarnungen, dass "alle Systeme für drei Minuten außer Betrieb waren". Air France hatte davor vom Ausfall "mehrerer Apparate" gesprochen und darauf verwiesen, dass eine derartige Situation bei diesem Flugzeugtyp "noch nie da gewesen sei".


Um einen genaueren Hergang zu ermitteln, muss die Blackbox gefunden werden. Diese dürfte am Meeresgrund liegen und in etwa 4000 Meter Tiefe trotz Peilsender schwer auffindbar sein.


(© Alexander Jaros)

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