Behörden in die Irre geführt

Berlin-Attentäter Anis Amri hatte 14 Identitäten

Anis Amri wartete in Lyon auf Zug

Hier wartet er in Lyon am Bahnhof Part-Dieu auf den Zug.

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Anis Amri wartete in Lyon auf Zug

Hier wartet er in Lyon am Bahnhof Part-Dieu auf den Zug.

Der Berliner Attentäter Anis Amri war den deutschen Behörden unter 14 Identitäten bekannt gewesen. Das geht aus einem Bericht des Landeskriminaldirektors des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, Dieter Schürmann, hervor.

Die Behörden bemühen sich darum, Hinweise zu finden, die dem Tunesier die Vorbereitungen des terroristischen Anschlags nachzuweisen. Doch bis jetzt ist das trotz aller Bemühungen nicht gelungen. Es gibt nicht ausreichend konkrete Hinweise, die von der Justiz als Tatverdacht hätten gewertet werden können, heißt es.

Der am Dienstag festgenommene mutmaßliche Kontaktmann von Amri wurde nach dem Berlin-Anschlag als islamistischer "Gefährder" eingestuft.

Der 26 Jahre alte Tunesier, der am Vorabend des Terroranschlags vom 19. Dezember mit Amri in einem Restaurant in Berlin gegessen hatte, wird der radikal-salafistischen Szene zugeordnet.

Am Mittwoch erging Haftbefehl gegen Bilal A - allerdings wegen des Verdachts auf Betrug beim Bezug von Sozialleistungen. Der 26-Jährige steht unter Verdacht, von Amris Plänen für den Anschlag gewusst zu haben, bei dem zwölf Menschen starb.

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