"Sex Sells"

Biermarke "Skol" präsentiert Sex-Werbung in neuem Look

Skol Werbung

Die Biermarke Skol lässt Künstlerinnen die eigenwilliges "Sex Sells"-Sujets von früher neu und zeitgemäß interpretiert.

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Die Biermarke Skol lässt Künstlerinnen die eigenwilliges "Sex Sells"-Sujets von früher neu und zeitgemäß interpretiert.

Die brasilianische Biermarke "Skol" ist bekannt für aufreizende und sexistische Werbung. Jetzt versucht sich das Unternehmen an einem Wandel. Die Aktion "Reposter" soll das schlüpfrige Image wieder aufpolieren.  

Bisher warb die Marke vor allem mit heißen Bikini-Schönheiten – einmal auch mit freizügigem Fetisch-Rock (siehe Bild oben) – für ihr kühles Bier. Für Frauenrechtler war dies lange Jahre ein Dorn im Auge, es hagelte scharfe Kritik.

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Skol hat darauf reagiert und nun sechs Künstlerinnen beauftragt, die sexistischen Werbesujets nach ihren Vorstellungen umzugestalten. "Diese Bilder sind Teil unserer Vergangenheit. Aber die Welt hat sich verändert, und so auch Skol", erklärt das Unternehmen und fügt hinzu, die alten Sujets stünden nicht mehr für die heutige Marke.
 

Die Reaktionen auf das Projekt waren durchaus positiv: Das Werbefachmagazin "Adweek" lobte den Umgang "Skols" mit seiner problematischen Vergangenheit. Besonders heben die Reporter hervor, dass die Aktion "Reposter" Sexismus wirklich alt aussehen lasse und die Aktion eine erfrischend klare Gegenpositionen zum abgedroschenen "Sex Sells" liefere.

Ob es jetzt bei einer einmaligen PR-Aktion bleibt, oder bei dem Unternehmen tatsächlich ein Umdenken stattfand, das werden erst zukünftige Kampagnen zeigen.

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