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21.03.2010
Burn-out und totale Erschöpfung: Jede dritte Hausfrau leidet
Kein Gehalt, jede Menge Arbeit – und meist sagt auch niemand Danke! Der tägliche Kampf um einen sauberen Haushalt und gut versorgte Kinder führt bei immer mehr europäischen Hausfrauen zu massiven Erschöpfungsdepressionen, warnt Professor Wulf Rössler, Klinikdirektor der Psychiatrischen Uni in Zürich.
Die Frauen leiden darunter, dass ihre harte Arbeit nicht ausreichend von anderen Familienmitgliedern gewürdigt wird, berichtet der Schweizer Professor Wulf Rössler. Ein weiteres Problem: Sie haben nicht die Möglichkeit, sich bei unlösbaren Spannungen im Berufsleben als Ausgleich ein anderes „Erfolgserlebnis“ zu suchen – ein Mopp bleibt ewig ein Mopp, und besonders gesprächig ist er leider auch nicht …
Burn-out zwischen Herd und Kinderzimmer: Viele Mütter sind rund um die Uhr für die Familie eingespannt und arbeiten oft noch nebenher – eine Wahnsinnsbelastung. „Sie haben das Gefühl, hin- und her gerissen zu sein zwischen Kindern und Arbeit“, so Rössler. „Schätzungsweise jede dritte Hausfrau ist massiv gefährdet, an Burn-out zu erkranken.“
Was meinen Sie, liebe Leser? Diskutieren Sie mit!
Isa Martens
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15 Kommentare von unseren Lesern
Deisenhammer (2)
23.03.2010 06:39
Antwort auf Burn out
Ich heiße Iris Deisenhammer bin 43 Jahre , lebe in einer Lebensgemeinschaft, habe zwei Söhne (22 Jahre, 13 Jahre). Ich hatte im September 2007 ein burnout(Ausgebrannt), das im November 2007 zum Herzstillstand führte. Ich habe zu diesem Zeitpunkt 60 Stunden(Woche)und auch mehr gearbeitet (berufstätig, Hausfrau, Mutter). Alleinerziehend und auch in der wenigen Freizeit gearbeitet. Im September 2007 der Zusammenbruch auf der Arbeitsstelle und mein kleinerer Sohn wurde ins Kinderheim gebracht. Damals unterschrieb ich unter Druck eine freiwillige Erziehungsmaßnahme im Glauben wenn es mir besser geht kommt mein Sohn zurück. Die Obsorge für meinen Sohn habe ich. Es war ein Irrglaube er ist noch immer im Kinderheim. Ich bin bei der promente OÖ in Vöcklabruck als Bezirksuservertreterin der Betroffenen. 20 April 2010 17 Uhr in Vöcklabruck (daisy@asak.at) Start Selbsthilfegruppe (psychisch beeinträchtigte Eltern) auch durch burnout. Ich beschäftige mich schon lange damit.
Silviana (1)
29.11.2010 22:04
Antwort auf Antwort auf Burn out
Hallo,ich find das echt schrecklich und bin voll geschockt was dir da passsiert ist.Hab selbst seit 3 Jahren mit Panikattaken zu tun.
Jobverlust usw... Meine beiden Kinder sind 9 + 13 schaff das inzwischen prima aber wie man so handeln kann wie bei dir schockt mich echt voll.
Dann wundern sich alle warum manche Mütter mit Kindern keine Hilfe suchen.
Die haben alle Angst hatte ich auch.Tut mir echt furchtbar leid deine Geschichte und hoff es geht dir trotzdem halbwegs gut.
Deisenhammer (2)
23.03.2010 06:22
Antwort auf Burn out
Ich heiße Iris Deisenhammer bin 43 Jahre alt lebe in einer Lebensgemeinschaft und habe zwei Söhne im Alter von 22 Jahren und 13 Jahren. Ich hatte im September 2007 eine Burnout (Ausgebrannt)das im November 2007 zum Herzstillstand führte. Ich habe 2007 ca 60 Stunden und mehr gearbeitet in der Woche (berufstätig und Hausfrau und Mutter). Ich war alleinerziehend und habe auch in der kleinen Freizeit die mir noch blieb gearbeitet. Im September 2007 hatte ich den Zusammenbruch in der Arbeit und mein kleinerere Sohn wurde mir weggenommen und ins Kinderheim gebracht. Ich war ja in der Psychatrie gelandet, habe aber damals eine freiwillige Erzeihungsmaßnahme unterschrieben , habe auch die Obsorge noch von meinem Sohn. im Glauben wenn es mir wieder besser geht, kommt mein Sohn zurück zu mir. Das war ein Irrglaube mein Sohn ist immer noch im Kinderheim. Ich bin bei der pro mente OÖ in Vöcklabruck Bezirksuservertreterin von Betroffenen. 20 April 2010 Selbsthilfegruppe
Silbersternc... (1)
22.03.2010 20:32
burnout
jiumama,
ich hab nur einen sohn mit knapp 2 1/2 jahren, bin derzeit noch daheim, und ich kann dir sagen: ich hab kaum eine minute für mich. ich hab fast jeden tag eine waschmaschinen ladung zu waschen, einen geschirrspüler voll, und das sonst übliche wie frühstück, mittag, abendessen. dazwischen mit dem kleinen spielen, einkaufen, am spielplatz gehen und eine grosse wohnung putzen. und erledigungen fallen auch an. ich sitz oft in der nacht am pc wenn alle schlafen, weil es die einzige zeit ist wo ich ruhe habe und mich etwas entspanne. mein kleiner trinkt noch muttermilch und isst sehr wenig, dh am abend geh ich mit ihm schlafen,s teh aber nach 1 bis 2 stunden wieder auf. in der nacht wacht er (und ich also) 1-2x auf und trinkt. untertags auch noch so 4-5x. normales essen will er aber auch (frühstück, obst, joghurt, griesskoch). er ist sehr aufgeweckt und überall dran - mach ich mal 2 min eine sache fertig, kann ich dann in der ecke wo er ist das chaos minimieren. soweit stres
Jiumama (3)
31.03.2010 21:18
Antwort auf burnout
Also eins ist jedenklar wer sein kind mit 2 1/2 jahren noch stillt ist im streß aber was bringt es dem Kind andere Kinder sind bereits an normale Nahrung gewöhnt und gehen in den Kindergarten.Wenn du dein Kind unter dem Glassturz stellst und beredest das du Geschirrspüler u Waschmaschine einschalten muß tust du mir leid.Das sind die Frauen die glauben das Leben ist ein Märchen doch wenn die Kinder da sind holt sie das Reale Leben ein. Mir selbst wurden viele Steine in den Weg gelegt als ich mit meinen behinderten Sohn nach 2 Jahren wieder arbeiten ging.Aber es ist mir gelungen das Leben meiner Familie so uneingeschränkt zu gestalten u wir sind alle glücklich und zufrieden.Solltes vielleicht einmal alles lockerer u struckturierter angehen u dich fragen was wirklich wichtig ist.
ursula66 (3)
24.03.2010 00:32
Antwort auf burnout
Nicht böse sein! Wenn eine Mutter, die berufstätig ist UND noch einen Haushalt zu führen hat, überlastet u. ausgebrannt ist, liegt das auf der Hand. Eine NUR-Hausfrau im 21. Jhdt. noch dazu mit nur 1 Kind hat alle möglichen "Helferlein" (Geschirrspüler, Mikrowelle, Waschmaschine usw) zur Verfügung. Meine Großmutter hatte 10 Kinder, einen Ehemann, der lange (20er-40er Jahre, Krieg!) arbeitslos war u. dann früh verstorben ist, musste in d. Nacht für andere Leute nähen usw., es gab keine Maschinen, alles musste sie v. Hand machen, diese Frau hat es geschafft, ihre 10 Kinder (darunter meinen Vater) zu anständigen Menschen zu erziehen. Sie hatte niemals ein "Burn out" (u. sicher keine Zeit über sowas nachzudenken) u. ist auch nicht durchgedreht, wie es heutige Frauen schon bei 1 od. 2 Kindern tun. Auch meine Mutter war NUR-Hausfrau, hatte anfänglich (als ich klein war) noch keine Waschmaschine etc. Heute gehts d. (Haus)Frauen um Welten besser u. sie jammern trotzdem!
ElCorason (2)
23.03.2010 08:12
Antwort auf burnout
Hallo nochmal! Ich gebe dir einen Rat!! Achte auf dich und höre auf deinen Körper..nimm dir bewusst zeit für dich..ich wünsche dir noch alles liebe,viel Kraft und durchhaltevermögen..
ciela35 (1)
22.03.2010 19:55
Burn.Out
Was soll ich sagen, kann es voll verstehen, warte schon darauf, dass es bei mir anfängt. Habe zwei kinder 6 und 9 Jahre, vor knapp zwei jahren wurde meine ältere Zuckerkrank, ein halbes jahr später wollte mein Mann die Scheidung. Musste mir ganz allein ein neues Leben mit den Kindern aufbauen. Neue Schule suchen, Wohnung suchen und nebenbei Arbeiten gehen.
Wie sieht mein Alltag aus: Morgens aufstehen Kinder für die Schule fertig machen und hinfahren, da der Schulweg zu lang ist und meine Tochter sonst nicht mit den anderen Pause machen kann ( mind. 5x am Tag Insulin spritzen) jede Nacht den Wecker stellen, da ich sie in der Nacht messen muss . Ja, nach der Taxifahrt in die Arbeit bis am Nachmittag dann die Kinder vom Hort holen, danach hat mein jüngster 2x die Woche schwimmunterricht und einmal Pfadfinder, meine Tochter hat einmal Tanzunterricht. Ich war stolz auf mich, denn ich habe alles unter einen Hut gebracht.......vom Haushalt abgesehen und jetzt hab ich keinen Job mehr!
candybunny (3)
23.03.2010 05:19
Antwort auf Burn.Out
ciela35...kannst du dich bei mir bitte melden..karin.hronek@gmail.com
lg
Jiumama (3)
22.03.2010 18:07
jiumama geschrieben am 23.03.2010
Also eins versteh ich nicht.Es gibt genügent Frauen die Job, Haushalt und Kinder unter einen Hut bringen.Ich du dies seit meine Kinder 2 Jahre alt sind.Hab einen Sohn mit Down Syndrom u. geh 30 std arbeiten u mach meinen Haushalt so gut wie allein da mein mann morgens 6 uhr arbeiten geht abends um 18 uhr Heim kommt.Klar gibst kein Geld aber wenn man eine Familie haben will sollte man sich dem schon klar sein das Leben ist schließlich kein Zuckerschlecken.Ich kenn so einige dieser Damen da sitzens im Kaffeehaus und Mittag wenn die Kinder kommen kriegens nichts gebacken.Im Elternverein sind auch nur die arbeiteten Eltern vertreten den die anderen sind ja soo in Streß.
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