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Deutschland: Erster Hochsee-Windpark eröffnet

Der Windpark wird von mehreren Energieriesen betrieben: E.on und Vattenfall sowie die Stromgesellschaft EWE aus Niedersachsen sind daran beteiligt. Die Anlage in einiger Entfernung von der Küste liefert Strom für 50 000 Haushalte.

250 Millionen Euro hat das Mammut-Projekt „Alpha Ventus“ gekostet. Jedes der zwölf Windräder ist 700 Tonnen schwer und hat eine Höhe von 85 Metern. Das Fundement steht in 30 Meter tiefem Wasser. Die drei Rotorenblätter sind 56 Meter lang und je 16,5 Tonnen schwer.

Kritik von Tierschützern
Der deutsche Umweltminister Norbert Röttgen betonte zur Eröffnung im niedersächsischen Norddeich, dass die „Offshore-Technologie ein Zukunftsthema mit großem Innovations- und Wachstumspotenzial“ sei.

Trotz der umweltfreundlichen Energiegewinnung steht die Anlage bei Tierschützern in der Kritik. Die Gefahr, dass Vögel mit den Rotoren kollidieren, ist gegeben. Leonid Ravran vom Naturschutzbund Deutschland gibt aber zu: "Bislang sind die Auswirkungen von Offshore-Windkraftanlagen auf Vögel noch relativ unbekannt, ganz einfach, weil Vögel, die mit den Windrädern kollidieren, ins Meer fallen und nicht gefunden werden.“


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