Tsunami-Warnung aufgehoben

Erdbeben der Stärke 7,8 vor Indonesien

Jakarta Rotlichtviertel abgerissen

(Symbolbild)

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Jakarta Rotlichtviertel abgerissen

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Ein Erdbeben vor der Küste von Indonesien hat am Mittwoch weder Tote noch Verletzte gefordert. Ersten Meldungen zufolge wurde noch von mehreren Toten berichtet. Laut Messungen hatte das Beben eine Stärke von 7,8 auf der Richter Skala.  Eine anfängliche Tsunami-Warnung wurde später wieder aufgehoben.

Sowohl die BBC als auch die "Jakarta Post" gaben Entwarnung, dass es doch nicht zu Todesfällen gekommen ist. Das Epizentrum des Bebens lag laut US-Messungen etwa 800 Kilometer vor der Küste der Hafenstadt Padang in 80 Kilometern Tiefe. Behörden rechneten zunächst mit einer großen Flutwelle, Menschenmassen flüchteten in höhergelegene Gebiete, die Warnung wurde später aber aufgehoben.

Indonesien  liegt in einem seismisch sehr aktiven Gebiet. Immer wieder kommt es zu schweren Erdbeben, durch die oftmals Flutwellen - sogenannte Tsunamis - ausgelöst werden. Im Dezember 2004 forderte ein Beben und ein anschließender Tsunami in der Region insgesamt 200.000 Tote. Es erreichte damals eine Stärke von 8,9. 

Orte: Indonesien

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