Pensionist ausgeforscht

Erpresser drohte, Gummibären zu vergiften

Gummibären

Symbolbild

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Eine Million Euro hat ein 74-Jähriger in Dortmund (D) von den Unternehmen Haribo und Kaufland gefordert. Er drohte im Dezember 2016, Süßigkeiten mit Zyanid zu versetzen.

Der Erpresser hatte laut Polizei bereits Gift im Darknet bestellt, das Zyanid aber nicht erhalten. In Geschäften beklebte er Produkte der Unternehmen mit dem Hinweis "Vorsicht Gift". Die Polizei sei ihm zu diesem Zeitpunkt schon auf der Spur gewesen. Gefahr habe es für Kunden keine gegeben, betonte ein Sprecher von Haribo in Bonn.

Laut dem WDR wurde der Mann beim Abgeben seiner Erpresserbriefe gefilmt und in Folge festgenommen. Sein Motiv: Geldnot, die Pension habe nicht zum Leben gereicht. Unklar ist, ob und wann die Staatsanwaltschaft Anklage erhebt.

Themen: Erpressung Haribo
Orte: Deutschland

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