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30.04.2010

Expo 2010: Österreich mit Porzellan-Pavillon

Morgen beginnt die größte und längste Weltausstellung aller Zeiten im chinesischen Shanghai mit über 240 Teilnehmern. Österreich ist mit ein Pavillon vertreten, der außen komplett mit Porzellan verfließt ist.

In vielen Ländern stößt die Expo wegen der hohen Kosten und dem mäßigen Besucherinteresse auf wenig Gegenliebe. Kaum jemand erinnert sich an die letzten beiden Veranstalter, Saragossa 2008 und Aichi 2005. China hingegen will damit sein Image aufpolieren und seine Position als Weltmacht stärken.

Dementsprechend groß ist das Ausstellungsgelände angelegt. Genau 189 Länder sind vertreten, dazu kommen noch zahlreiche internationale Organisationen, die sich der Weltöffentlichkeit präsentieren wollen. Bis Ende Oktober erwartet China 70 Millionen Besucher.

Aufwendiger Österreich-Pavillon
Zur Eröffnung reisen mehr als 20 ausländische Staats- und Regierungschefs nach Shanghai, unter ihnen etwa Frankreichs Nicolas Sarkozy. Bundespräsident Heinz Fischer besuchte den Österreich-Pavillon bereits im Rahmen seiner China-Reise im Jänner.

Expo Austria 2010

Das heimische Gebäude auf dem Expo-Gelände hat eine komplex gekrümmte Oberfläche, die mit zehn Millionen Porzellanfliesen überzogen ist. Entworfen wurde es vom Wiener Architektenbüro Span&Zeytinoglu.

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