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Horror-Kältewelle

Fast 9.000 Tiere erfrieren hilflos in Vietnam


Kühe, Schafe, Schweine, Pferde aber auch Büffel: Tausende Tiere erfrieren zur Zeit im Norden Vietnams in der ärgsten Kältewelle seit fast 40 Jahren. Die Todeszahlen steigen jede Nacht weiter, per Freitag sprach das Landwirtschaftsministerium von bisher 8.900 toten Tieren. 

Innerhalb von nur zwei Tagen verelffachte sich die Zahl der Todesopfer in der bitteren Kälte. Im sonst so warmen Vietnam hat es plötzlich Minusgrade - ein Todesurteil für die meisten Nutztiere in den höhergelegenen Regionen. Die oft wackeligen Ställe sind für diese Temperaturen nicht gebaut worden, bieten den Kühen, Schafen und Co nicht genügend Schutz. Gleichzeitig sind die Tiere jedoch eingesperrt und können vor dem bitterkalten Wind keinen Schutz suchen. 

Fast jedes zweite Tier verendet
Am ärgsten betroffen ist laut "vietnamnews.von" die Provinz Son La. Laut offiziellen Stellen starben dort 2.756 Tiere. Das sind 38 Prozent des gesamten Tierbestands, also fast jedes zweite Tier!

Horror-Rekordjahr 2008: 210.000 tote Tiere
Einheimische und Experten glauben, dass die Kältewelle und damit das Massentiersterben noch lange nicht vorbei ist. Im Horror-Rekordjahr 2008 starben insgesamt 210.000 Tiere, bis es wieder wärmer wurde. 

Auch den Pflanzen machen die tiefen Temperaturen zu schaffen. Reis und Gemüse auf 10.725 Hektar Anbaufläche wurde von der Kälte bereits zerstört. 
 
In Vietnam hat es im Winter normalerweise nicht weniger als zehn Grad. Zur Zeit sinken die Temperaturen in den Minusbereich, 80.000 Hektar Wald sind eingeschneit. 

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Orte: Vietnam

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