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30.06.2011

Griechen fixieren Sparpaket und randalieren weiter

Die griechische Regierung hat die Parlamentsmehrheit für die Umsetzung des 28 Milliarden Euro schweren Sparpakets gesichert. Damit ist der Weg frei für weitere Hilfen von Europäischer Union (EU) und Internationalem Währungsfonds (IWF) in Höhe von zwölf Milliarden Euro, mit denen eine Staatspleite Griechenlands vermieden werden soll. Auf der Straße liefern sich Demonstranten weiter blutige Schlachten mit der Polizei.

Proteste in Griechenland

Nicht nur mit Eisenstangen bewaffnet gehen die Demonstranten gegen die Polizei vor (© Reuters)

Am Vortag hatten die Abgeordneten dem drastischen Konsolidierungskurs bereits grundsätzlich zugestimmt. EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso und EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy begrüßten die definitive Verabschiedung der Umsetzung des Sparpakets. Dies sei der "zweite, entscheidende Schritt" gewesen, den Griechenland gebraucht habe, um auf einen nachhaltigen Weg zurückzukehren, hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme in Brüssel.

Die Zustimmung sei ein weiterer Akt "nationaler Verantwortung" unter schwierigen Bedingungen gewesen, so Barroso und Van Rompuy. Nun seien die Bedingungen geschaffen, um eine Entscheidung für die Ausschüttung der nächsten Tranche des Hilfspakets für Griechenland treffen zu können sowie jene, unter denen ein rascher Fortschritt für ein zweites Hilfspaket möglich sei.

150 Verletzte bei Protesten
Die Lage im Zentrum Athens beruhigte sich ob der Absegnung des Sparpakets nicht: Laut einer vorläufigen Bilanz der Polizei und des Gesundheitsministeriums wurden bei Ausschreitungen rund um Demonstrationen 148 Menschen verletzt und mussten in Spitälern behandelt werden, darunter sind 49 Polizisten. Mehr als 500 Menschen wurden vorübergehend wegen Atemwegsbeschwerden behandelt, wie es hieß.

Aufgrund des Tränengases war die Luft in Teilen Athens heute beißend. Dutzende Schaufenster von Banken und Geschäften wurden zertrümmert, viele Haltestellen und Bankautomaten sind beschädigt. Hunderte Vermummte hatten in der Nacht randaliert und sich rund um den zentralen Syntagmaplatz bis in die frühen Morgenstunden Zusammenstöße mit der Polizei geliefert.



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1 Kommentar von unseren Lesern

0

unbekannt (17)
05.07.2011 15:46

UND WEG IST UNSER STEUERGELD!!
Griechenland kaufte im Mai 1000 Unzen Gold


Griechenlands Zentralbank hat die offiziellen Goldbestände von Griechenland auf 3,584 Millionen Unzen Gold aufgestockt, aus aktuellen Zahlen des IWF geht hervor, dass die Zentralbank von Griechenland im vergangenen Mai noch mehr Gold dazu gekauft hat.


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