Urteil in Spanien

Hunde und Katzen getötet: Drei Jahre Haft für Tierheimbetreiberin

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2.200 gesunde Katzen und Hunde soll eine Betreiberin eines Tierheimes ohne Schmerzmittel getötet haben. Das Gericht verurteilte die 72-Jährige jetzt zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten. 

Das Strafgericht in Malaga zeigte Härte: Die 72-jährige Heimchefin und ein Mitarbeiter der Frau müssen hinter Gittern. Zwischen Jänner 2009 und Oktober 2010 haben die beiden 2.200 Tiere ohne schmerzstillende Mittel getötet. Die Vierbeiner sollen dabei sehr gelitten haben. Doch nicht nur herrenlose Katzen und Hunde wurden Opfer der Tierquäler, denn das Heim wurde auch als Tierhotel und Tierklinik genutzt. 

Die Frau streitet die Tat ab. Es konnten ihnen zwar nicht genau nachgewiesen werden, wie viele Tiere sie auf dem Gewissen haben. Trotzdem wurde die 72-Jährige zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt. Ihr Komplize muss ein Jahr hinter Gittern, sie kündigten Berufung an. 

Der spanische Tierschutzverband "El Refugio" bezeichnete das Urteil als "historisch und beispielhaft". 

Orte: Spanien Malaga

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