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26.08.2011

Libyen bekommt eine Gaddafi-Milliarde zurück

Die UNO hat rund eine Milliarde Euro für humanitäre Zwecke in Libyen freigegeben. Das Geld stammt aus dem in den USA eingefrorenen Vermögen des Gaddafi-Regimes. Die Rebellen haben indes damit begonnen, ihren Regierungssitz Benghazi (Bengasi) in die umkämpfte Hauptstadt Tripolis zu verlegen.

Libyen

Blutige Kämpfe um Tripolis (© Reuters)

Nach der Einigung zwischen den USA und Südafrika beschloss das UN-Sanktionskomitee die Freigabe von etwas mehr als einer Milliarde Euro. Das Geld soll ausschließlich für humanitäre Zwecke verwendet werden. Südafrika hatte bislang eine Freigabe blockiert. Italien kündigte schon am Donnerstag an, rund 350 Millionen Euro des dort eingefrorenen Gaddafi-Vermögens locker zu machen.

Fast zeitgleich gab die libysche Rebellenregierung bekannt, dass man damit begonnen habe, den Sitz von Benghazi (Bengasi) in die umkämpfte Hauptstadt Tripolis zu verlegen.

Angebot an Gaddafi-Anhänger
Der Vizechef der Rebellenregierung, Ali al-Tarhouni, versprach allen Anhängern des untergetauchten libyschen Machthabers Muammar Gaddafi Straffreiheit, wenn sie sich ergeben. "Wir rufen euch heute zum letzten Mal auf, eure Waffen niederzulegen, und wir versprechen euch, dass wir keine Rache üben werden. Zwischen uns und euch steht das Gesetz", sagte Tarhuni. Er kündigte an, die neue libysche Führung werde mindestens bis zu den ersten freien Wahlen alle Verträge mit ausländischen Firmen und Staaten einhalten.

Gaddafi fordert zum Kampf auf
Während die Minister in einem Hotel in Tripolis tagten, meldete sich der untergetauchte Despot Gaddafi mit einer Audiobotschaft, in der er seine Anhänger zum Kampf aufrief.



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