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Lotto-Jackpot in Italien lockt mit 110 Millionen Euro

Für viele Österreicher wird der Italien-Urlaub plötzlich noch interessanter. Denn wer für die morgige Ziehung einen Schein abgibt, könnte schon bald um bis zu 110 Millionen Euro reicher sein. Seit 31. Jänner versuchen hunderttausende Italiener vergeblich, die sechs richtigen Zahlen zu erraten.

Geringe Gewinnwahrscheinlichkeit
Was die Sache schwieriger macht als beim hierzulande gespielten "6 aus 45": Beim "SuperEnalotto" gilt es, sechs Richtige aus 90 Zahlen zu erraten. Die Gewinnwahrscheinlichkeit liegt damit bei 1:622.614.630 und ist somit ungleich kleiner als in Österreich, wo rein rechnerisch jeder 8,1-millionste Tipp gewinnt.

Zahlreiche Lotto-Touristen

Vor den Annahmestellen in den großen Städten des Landes, aber auch in den Ferienorten bilden sich Warteschlangen. In grenznahen Gebieten floriert sogar der "Lotto-Tourismus" mit eigenen Bussen voller Lotteriewütiger, die nur zum Tippen nach Italien reisen und dann wieder nach Hause fahren.

"Viele kommen aus dem Ausland um zu tippen, vor allem Franzosen und Deutsche", sagt Paola Leonori, Betreiberin eines Zeitungsstandes auf dem Campo de' Fiori in Rom. Angesteckt wurden sie vom Lotto-Hype, der Italien in der vergangenen Woche gepackt hat. Denn noch nie war der Jackpot in Italien so hoch, der bisherige Rekord vom Oktober 2008 lag bei 100,8 Millionen Euro.

Nächster Versuch am Samstag
Sollte der Jackpot auch am Donnerstag nicht geknackt werden, ist das kein Grund zur Sorge für Italien-Freunde. Denn schon am Samstag startet der nächste Versuch - mit noch mehr Geld, noch mehr Mitspielern und noch mehr Spannung. Übrigens: Ein höherer Geldbetrag wird derzeit in keiner Lotterie der Welt ausgespielt. Das Geld liegt für uns Österreicher also fast vor der Haustüre.


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