Sanktionen, Landesverweis

Obama wirft nach Hackerangriff 35 Russen-Agenten raus

Wladimir Putin und Barack Obama

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Das Gerücht kam schon im Wahlkampf auf, jetzt reagierte US-Präsident Barack Obama auf die Hackerangriffe, für die Russland verantwortlich sein soll. Er wies unter anderem 35 Agenten aus den USA aus. Das ist auch ein Seitenhieb gegen seinen Nachfolger Donald Trump, der immer geleugnet hat, dass die Russen etwas mit den Angriffen auf die Demokraten zu tun hat. 

Gegen zwei russische Geheimdienstorganisationen wurden Sanktionen verhängt. 35 Agenten müssen das Land verlassen, vier davon sind in einer leitenden Position tätig, wie die "New York Times" schreibt. Diese vier stehen im Verdacht, die Hackerangriffe gegen die Demokraten angeordnet zu haben. 72 Stunden haben die Russen Zeit, um die Vereinigten Staaten zu verlassen. 

Schärfste Sanktionen, die jemals wegen Hackerangriffen verhängt wurden
Die USA wollen Beweise präsentieren, dass die Cyberattacken von Computern ausgingen, die vom russischen Geheimdienst benützt werden. Das sind die schärfsten Sanktionen, die die USA jemals wegen Cyberattacken gegen ein Land verhängte. 

Trump machte "200-Kilo-Typ" für Hack verantwortlich
Diese Reaktion kann auch als Schlag gegen Obama-Nachfolger Donald Trump gesehen werden. Er bezweifelte lautstark, öffentlich und immer und immer wieder, dass die Russen etwas mit den Cyberattacken zu tun haben. Stattdessen behauptete Trump, dass den US-Geheimdiensten nicht zu trauen sei und für die Hacks genauso gut ein "200-Kilo-Typ in seinem Bett" verantwortlich sein könnte. 

Trump könnte, sobald er Präsident ist, die Sanktionen gegen Russland wieder aufheben. Die Republikaner verlangen aber nach Aufklärung. Sollte Trump die Entscheidung Obamas wirklich rückgängig machen, würde er damit die Erkenntnisse seines eigenen Geheimdienstes ignorieren.

Russland hat unterdessen die US-Vorwürfe kategorisch zurückgewiesen und hat "Vergeltung" versprochen.

 

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