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"Rapefugees not welcome"

Pegida-Gründer wegen Volksverhetzung angezeigt

Rapefugfees Not Welcome

Rapefugfees Not Welcome

Pegida-Mitbegründer Lutz Bachmann wurde vom Grünen-Landesvorsitzenden Jürgen Kasek wegen Volksverhetzung angezeigt. Geschmackloser Grund dafür ist ein T-Shirt, dass Bachmann auf Fotos trägt, die er selbst auf Twitter und Facebook veröffentlicht hat. Darauf steht geschrieben "Rapefugees not welcome".

In Anspielung auf die sexuellen Übergriffe in Köln während der Silvesternacht wurden von der islamfeindlichen Bewegung T-Shirts mit dem Slogan bedruckt. Aus den beiden englischen Begriffen "Refugee" (Flüchtling) und "Rape"  (Vergewaltigung) kreierte man das Wort "Rapefugees", das auch auf Transparenten während eines Aufmarsches von Pegida-Unterstützern am Sonntag zu sehen war.

Es gehe Bachmann um Geld
Laut Kasek, der als Rechtsanwalt in Leipzig tätig ist, habe Bachmann damit abermals eine Grenze überschritten. "Wiederum wird deutlich, dass es Pegida nicht um die Opfer geht, sondern darum, die Opfer zu instrumentalisieren und pauschal gegen Geflüchtete zu hetzen", wird Kasek in der "Welt" zitiert.

Das Shirt soll bei kommenden Demonstrationen zum Kauf angeboten werden und das mache deutlich, "dass es ihm (Bachmann, Anm.) letztlich um eine menschenverachtende Werbeaktion und um Geld geht".

Es ist nicht die erste Anzeige wegen Volksverhetzung für Bachmann. Eine hat er schon, weil er auf Facebook Flüchtlinge als "Dreckspack" bezeichnet hat.

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