Sofortige Verhandlungen

Putin will Souveränität für die Ostukraine

Vladimir Putin

Russlands Präsident Wladimir Putin

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Russlands Präsident Wladimir Putin fordert Verhandlungen über eine Eigenstaatlichkeit für die umkämpfte Südostukraine. Die Gespräche "über die politische Organisation der Gesellschaft und die Eigenstaatlichkeit für die Südostukraine" müssten "sofort beginnen".

 Ziel müsse es sein, die "gesetzlichen Interessen der dort lebenden Menschen zu schützen", so Putin. Es sei unmöglich zu sagen, wann die Krise dort ende, das sei vom Willen der ukrainischen Führung abhängig. Vor zwei Tagen hatte der Kreml-Chef die Ostukraine bereits als "Neurussland" bezeichnet sowie Russen und Ukrainer als "praktisch ein Volk".
 
EU stellt Ultimatum
Erst am Samstagabend hatten die Staats- und Regierungschefs beim EU-Sondergipfel in Brüssel Moskau ein Ultimatum gestellt. Sie baten die EU-Kommission um neue Vorschläge für härtere Sanktionen, die innerhalb einer Woche vorliegen sollten. Ob die Strafmaßnahmen umgesetzt würden, sollte vom Verhalten des Kremsl in dieser Woche abhängen.

Zweiter russischer Hilfskonvoi
Russland hat unterdessen wieder rund 280 Lastwagen mit Hilfsgütern für die notleidenden Menschen im Konfliktgebiet gefüllt. Der Konvoi wartet in der Region Rostow auf die Einfahrt in das Krisengebiet Donbass. Die Lkw bringen Lebensmittel, Trinkwasser und Medikamente.

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