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Happy End

Syrer hat nach Tritt von Kamerafrau nun Job in Spanien

Osama al-Mohsen Flüchtling

Osama Al-Abdelmohsen: auf einem Facebook-Foto aus glücklicheren Tagen (l.) und an der serbisch--ungarischen Grenze (r.)

 

Osama al-Abdelmohsen erlangte durch den Tritt einer ungarischen Kamerafrau, der ihn und seinen kleinen Sohn, den er am Arm trug, zum Stolpern brachte, traurige Berühmtheit. Nun hat die Flucht für den Syrer, der in seiner Heimat inhaftiert war und auch gefoltert wurde, ein vorerst glückliches Ende: In Spanien wartet ein Job auf ihn.

Das Nationale Fußballtrainer-Ausbildungszentrum Cenafe teilte am Mittwoch mit, dass man al-Abdelmohsen einstellen werde. Bereits in seiner Heimat arbeitete er als Trainer der erfolgreichen Erstliga-Mannschaft Al-Fotuwa SC.

Noch am Mittwoch soll al-Abdelmohsen in Getafe bei Madrid eintreffen, um möglichst bald mit der Arbeit beginnen zu können. Miguel Angel Galan, Präsident des Ausbildungszentrums, hat gegenüber der spanischen Zeitung "As" angekündigt, auch die Ehefrau und die beiden in der Türkei zurückgebleibenen Kinder nach Spanien zu holen. "Ich werde für alles aufkommen, und die Gemeindeverwaltung von Getafe hat bereits ihre Hilfe zugesichert", sagte er.

Mithilfe eines in Spanien lebenden Arabers hatte man zu al-Abdelmohsen Kontakt in München aufgenommen. Dort hatte der Vater von vier Kindern zuvor seinen ältesten Sohn Mohammed wiedergefunden, der vor ihm die lange Flucht von der Türkei nach Europa angetreten hatte.

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