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20 Tonnen Öl aus "Rena" gepumpt

20 Tonnen Öl aus "Rena" gepumpt

Havarierte Frachter "Rena": Die Arbeiten sind "fürchterlich" (© Reuters)

Havarierte Frachter "Rena"
Havarierte Frachter "Rena": Die Arbeiten sind "fürchterlich"

Unter schwierigen Bedingungen sind auf dem vor Neuseeland havarierten Frachtschiff "Rena" die zuvor unterbrochenen Abpumparbeiten wieder aufgenommen worden. Ein technisches Einsatzteam pumpte in der Nacht zu Montag rund 20 Tonnen Schweröl aus dem Bauch des Schiffes.

Die Arbeiten seien "fürchterlich", sagte ein Vertreter der neuseeländischen Meeresbehörde, Bruce Anderson. "Dieses Ding ächzt und knarrt und macht einen Höllenlärm." Für den Tagesverlauf wurde zudem mit einer unruhigen See gerechnet, was die Gefahr eines vollständigen Auseinanderbrechens des aufgerissenen Frachters weiter erhöhte.

Schwierigkeiten bereitet den Arbeitern außerdem, dass das Schweröl im Bauch der "Rena" seit dem Abschalten der Schiffsmotoren immer weiter abkühlt und verdichtet, so dass die angeschlossenen Pumpen es schlechter ansaugen und transportieren können. Am Montag sollten deshalb stärkere Pumpen angeschlossen werden. Die Behörden vermuten noch eine Ölmenge von rund 1300 Tonnen in dem Schiff, das unter liberianischer Flagge fuhr. Seit seinem Auflaufen auf ein Riff am 5. Oktober traten bereits hunderte Tonnen ins Meer aus.

APA/red.


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