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25.10.2011

Gadaffis Begräbnis

Diktator wurde in der Wüste begraben

Muammar al-Gaddafi

Muammar al-Gaddafi soll am Dienstag an einem unbekannten Ort bestattet werden (© Reuters)

Muammar al-Gaddafi wurde im Morgengrauen gemeinsam mit Sohn Motassim in der Wüste begraben. Dessen Bruder Saif bereitet in der Zwischenzeit seine Flucht aus dem Grenzgebiet zu Niger und Algerien vor.

Ein Vertreter der libyschen Übergangsregierung bestätigte gegenüber dem arabischen Fernsehsender Al-Jazeera, dass der frühere Diktator bereits begraben wurde. Der Ort seiner letzten Ruhestätte wurde nicht genannt. Zuvor hatten die neue Machthaber ein "einfaches Begräbnis" in Anwesenheit muslimischer Geistlicher angekündigt. Ob Gaddafi so bestattet wurde wie in seinem Testament gefordert - ungewaschen und in der Kleidung, in der er starb - ist ungeklärt.

Mit dem Begräbnis ist die umstrittene "Ausstellung" der Leichen beendet. Die verwesenden Körper waren in einer Lagerhalle in Misrata tagelang zur Schau gestellt worden. Das hatte bei ausländischen Verbündeten des Übergangsrats Befremden ausgelöst.

Schwere Explosion in Sirte
Am Montagabend kam es bei einem Treibstofflager in Gaddafis Geburtsstadt Sirte zu einer schweren Explosion. Dabei wurden über hundert Menschen getötet und 50 verletzt. Der Vorfall passierte, als dutzende Menschen für Treibstoff an einem Tank anstanden. Die Ursachen der Explosion sind noch unklar.

Austro-Gaddafi will mit falschem Pass flüchten
Sohn Saif al-Gaddafi, der lange Zeit gute Verbindungen nach Österreich unterhielt, plant unterdessen die Flucht aus seiner Heimat. Dies sagte ein Vertreter der libyschen Übergangsregierung am Montag. Er befinde sich an der Grenze zu Niger und Algerien. Mit Hilfe eines gefälschten Passes wolle er das Land verlassen.

Wahrscheinlich wird dem 39-Jährigen die Flucht auch gelingen. Laut Übergangsregierung sei Gaddafis früherer Geheimdienstchef Abdullah al-Senussi in die Pläne involviert. Die Region könne extrem schwierig überwacht werden. Deshalb sei es nahezu unmöglich, die Flucht Saif al-Islams zu verhindern. Der Dikatoren-Sohn hatte sich kurz nach dem Tod seines Vaters in einer Audio-Botschaft zu Wort gemeldet.

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