Tiermorde in Japan Welt

Dieser Hund lebt nicht mehr - er wurde vergast

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Das traurige Ende eines Hundelebens: die Aufnahme stammt aus der Tötungsstation in Chiba (Japan)

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Das traurige Ende eines Hundelebens: die Aufnahme stammt aus der Tötungsstation in Chiba (Japan)

Traurig blickt dieses herzige Schlittenhundbaby ein letztes Mal durch die Glastüre. 30 Minuten später ist der kleine Kerl tot – vergast in einer Tötungsbox! In Japan werden so pro Jahr 600.000 (!) Hunde und Katzen umgebracht und anschließend verbrannt. Lesen Sie hier das erschütternde Schicksal der armen Vierbeiner.

Verzweifelt irren die Hundebabys durch die Box, finden keinen Ausweg: 30 Minuten lang lassen die Angestellten der Tötungsstation in Chiba Gas in die Box der Hunde strömen, dann sind die Vierbeiner tot. Unter ihrem Käfig öffnet sich kurz darauf eine Klappe, die Tiere werden per Fließband zum Verbrennen transportiert.

600.000 Tiere müssen jedes Jahr auf diese grausame Art und Weise sterben. Unfassbar: Einige Tiere, vor allem junge Katzen, überleben das Gas – sie werden bei lebendigem Leib verbrannt.

Verantwortlich für die Vergasungen sind die so genannten – und jetzt kommt’s – "Beratungsstellen für Tierliebe und Tierschutz" (Doubutsu Aigo Soudan Senta).

Die zum Tode verdammten Tiere stammen aus japanischen Pet-Shops: Sie konnten nicht verkauft werden oder sind von ihren Besitzern abgegeben worden. Das Hauptproblem: In Japan werden zu viele Tiere gezüchtet. In dem Land (128 Millionen Einwohner) leben 23 Millionen Haustiere.

Isa Martens


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