2 Tote, mehrere Verletzte Welt

Unwetter in Italien wüten weiter

Unwetter in Italien wüten weiter

Schwere Überschwemmungen in Neapel (© APA)

Hochwasser Italien
Schwere Überschwemmungen in Neapel
Nach den sintflutartigen Überschwemmungen mit sechs Toten in Genua kam es in der ligurischen Hafenstadt erneut zu schweren Niederschlägen. Auf Elba ist eine Frau gestorben, mehrere wurden verletzt.

In Italien gingen die Niederschläge am Montag und Dienstag weiter. Auf der Insel Elba stürzte eine 81-Jährige am Montag in ihrem Haus, nachdem Wasser ins Erdgeschoß ihrer Wohnung eingedrungen war, und starb. Weitere fünf Personen wurden in Folge der Unwetter leicht verletzt. Auch in der Toskana wurden schwere Niederschläge gemeldet.

In Genua hat das Hochwasser wieder mehrere Stadtteile überschwemmt. Die Schulen blieben geschlossen. Der Zivilschutz beobachtet weiterhin mit Sorge den hohen Pegel des Flusses Po. Unweit der Stadt Piacenza stieg der Pegel wegen der heftigen Niederschläge um fast sechs Meter, der Fluss trat jedoch nicht wie befürchtet über die Ufer. In der Region Veneto warnte der Zivilschutz vor möglichen Erdrutschen.

Genua versinkt im Wasser

Im Zentrum Genuas stapeln sich die mitgerissenen Autos
Im Zentrum Genuas stapeln sich die mitgerissenen Autos

Weiteres Opfer in Süditalien
Unwetter auch in Süditalien: Zwei Personen wurden am Montag vermisst, nachdem ihr Auto unweit der Stadt Matera von einem Bach weggerissen wurde, berichteten italienische Medien am Montag. Bei den Insassen handelte es sich um eine 44-jährige Frau und ihren 86-jährigen Vater. Schwere Überschwemmungen gab es in der Region Kampanien. In Pozzuoli bei Neapel stürzte ein Baum auf ein Auto und tötete den Fahrer.



PS: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von Heute.at!

Ihre Meinung

User haben auch diese Artikel gelesen

  • Heute-App downloaden:
  • Heute App für iOS
  • Heute App für Android

Ihre Meinung

Fotoshows aus Welt (10 Diaserien)