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Erstes Interview nach überlebtem Kopfschuss

Gabrielle Giffords

Gabrielle Giffords gab ihr erstes Interview nach dem Attentat

Gabrielle Giffords

Gabrielle Giffords gab ihr erstes Interview nach dem Attentat

Zehn Monate nach einem überlebten Kopfschuss hat die US-Abgeordnete Gabrielle Giffords ihr erstes Fernsehinterview gegeben. Sie habe sich "ziemlich gut" von dem Mordanschlag im Jänner erholt, sagte die 41-Jährige dem TV-Sender ABC nach den vorab im Internet veröffentlichten Ausschnitten.

Im Video ist eine lächelnde Frau zu sehen, die sich gemeinsam mit ihrem Mann, dem Astronauten Mark Kelly, den Fragen der Reporterin stellte. Das Sprechen fiel ihr dabei aber sichtlich schwer.   Im Jänner hatte ein Attentäter der Abgeordneten bei einer Bürgersprechstunde in ihrer Heimatstadt Tucson (Arizona) aus nächster Nähe in den Kopf geschossen. Die Kugel drang in Giffords Gehirn ein, sie musste das Sprechen und Gehen neu lernen.

Noch immer muss sich Giffords wegen der Folgeschäden behandeln lassen: "Es ist schwierig." Nur langsam erholte sich Giffords von dem Attentat, bei dem sechs Menschen vor einem Supermarkt ums Leben kamen und zwölf weitere schwer verletzt wurden. Gegen den Schützen wurde in 49 Punkten Anklage erhoben - er plädierte auf nicht schuldig. Der Prozess läuft noch, dem 22-Jährigen droht lebenlange Haft.

Die Fortsetzung ihrer politischen Karriere ist sehr ungewiss. Im August hatte die Demokratin unter großem Jubel ihrer Kollegen an einer Abstimmung im Kongress teilgenommen. Ansonsten kann sie ihre Amtsgeschäfte aber nicht aktiv ausführen. Um im Abgeordnetenhaus bleiben zu können, müsste sie sich im kommenden November zur Wiederwahl stellen.


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