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13.12.2011
CERN
Forscher sind Super-Teilchen auf der Spur
Noch ist das ultimative Elementarteilchen nicht entdeckt worden (© AP)
Das nach dem britischen Physiker David Higgs benannte Teilchen sorgt nach dem Standardmodell vom Aufbau der Materie dafür, dass alle Objekte im Universum eine Masse haben. Die Experimente werden von zwei Teams ausgeführt: Atlas und CMS.
Die Physikerin Fabiola Gianotti vom Atlas-Experiment sagte am Dienstag, die Spuren des Teilchens konzentrierten sich bei einer Masse von rund 126 GeV (Gigaelektronenvolt). "Aber es ist zu früh für abschließende Schlussfolgerungen", fügte sie hinzu. Weitere Studien und Daten seien notwendig.
Higgs hatte die Existenz des Teilchen bereits 1964 vorhergesagt. Gefunden wurde es bisher aber noch nicht. Für die Wissenschafter ist es das letzte noch fehlende Elementarteilchen, um das Standardmodell der Materie zu begründen. Würde es nicht existieren, stünde das gesamte Modell infrage.
Bei der Suche werden in dem 27 Kilometer langen Ringtunnel des Teilchenbeschleunigers LHC am Cern-Forschungszentrum bei Genf Protonen mit immenser Kraft aufeinander geschleudert. Dabei entstehen zahlreiche unterschiedliche Folgeteilchen. Die Forscher hoffen, dabei auch ein Higgs-Boson zu finden.
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