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14.12.2011

Im Beringmeer eingefroren

100 Beluga-Wale drohen zu ersticken

Der Weißwal oder Beluga lebt in den kalten Gewässern nahe der Arktis

Der Weißwal oder Beluga lebt in den kalten Gewässern nahe der Arktis (© Stan Shebs)

Mehr als 100 Beluga-Wale sitzen im Beringmeer fest. Die Tiere sind im Packeis gefangen. Sollte die russische Regierung nicht bald einen Eisbrecher schicken, drohen Weißwale an Erschöpfung zu sterben. Friert das Wasser weiter, könnten sie auch ersticken.

15 Kilometer südlich des Dorfes Janrakinnot wurde die riesige Gruppe weißer Wale vom Eis eingeschlossen. Der Gouverneur der Region Tschukotka, Roman Kopin, schickte einen verzweifelten Brief an die russische Regierung. Er will, dass ein Eisbrecher die Wale befreit, denn für die geschützten Tiere wird die Zeit knapp.

Beluga-Wal

Für die Belugas wird Luft und Nahrung knapp (© Eva Hejda )

Die Tiere können nicht jagen und leiden Hunger. Außerdem wird die freie Wasserfläche immer kleiner, weshalb sie immer schwerer an neue Luft kommen. "Alle Tiere drohen an Erschöpfung sterben", warnt die Regionalregierung.

Gemeinsam mit dem Eisbären und dem Amurtiger gehörten sie zu den bedrohten Tieren der Arktis. Die russische Regierung hat ein spezielles Schutzprogramm für die Tiere ins Leben gerufen. Nun kann man nur hoffen, dass der Eisbrecher rasch genug zu den Beluga-Walen durchdringen kann.

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