Betrunken am Steuer Welt

Obamas Onkel vor der Abschiebung

Obamas Onkel vor der Abschiebung

Onyango Obama (Mitte) hält sich illegal in den USA auf (© birtherreport.com)

Onyango Obama
Onyango Obama (Mitte) hält sich illegal in den USA auf
Onyango Obama, der Halbbruder des aus Kenia stammenden Vaters des US-Präsidenten, wurde betrunken am Steuer erwischt. Dabei stellte sich heraus, dass er offenbar illegal in den USA lebt. Jetzt zittert er vor einer Abschiebung.

Der 67-jährige Kenianer war im Sommer im US-Staat Massachusetts am Steuer eines Autos betrunken in eine Verkehrskontrolle geraten - Heute.at hat berichtet. Dabei hatte sich herausgestellt, dass er sich offenbar illegal in den USA aufhält. Er wurde zunächst freigelassen, soll aber mit den Einwanderungsbehörden in Kontakt bleiben.

Obama-Widersacher wittert Chance
Jetzt will der republikanische Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney, der 2012 bei den Wahlen gegen Obama antreten möchte, Obama abschieben. Er gab sich in der Radiosendung zunächst unkundig über den Vorfall. Auf die Frage, ob er den mit Rufnamen Omar genannten Verwandten des Präsidenten kenne, fragte der Republikaner: “Wer ist Onkel Omar”? Nachdem der Radiomoderator ihm die Umstände erklärte und fragte, ob man Onyango Obama abschieben solle, erwiderte der gläubige Mormone: “Die Antwort lautet ‘Ja’”.

Auch eine andere Verwandte des Präsidenten, seine Tante Zeituni Onyango, hatte in der Vergangenheit Schwierigkeiten mit den Einwanderungsbehörden in den USA gehabt. Erst im vergangenen Jahr wurde ihr als politischer Flüchtling Asyl gewährt, nachdem ein erster Antrag 2002 abgewiesen worden war.

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