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29.12.2011

Keine Radioaktivität ausgetreten

Brand auf russischem Atom-U-Boot

Nach Stunden gelang es Einsatzkräften, das Feuer unter Kontrolle zu bringen

Nach Stunden gelang es Einsatzkräften, das Feuer unter Kontrolle zu bringen (© Reuters)

Bei Reparaturarbeiten ist die äußere Hülle eines der größten Atom-U-Boote der russischen Flotte in Brand geraten. Das Feuer sei auf einem hölzernen Gerüst in dem Dock in der nordrussischen Region Murmansk ausgebrochen und habe dann auf das U-Boot übergegriffen, zitierte die Nachrichtenagentur Interfax am Donnerstag einen Marinesprecher. Angaben zur Brandursache wurden nicht gemacht.

   Nach Angaben eines Sprechers des Verteidigungsministeriums bestand keine Gefahr eines Austritts von Radioaktivität. Die beiden Antriebsreaktoren seien abgeschaltet gewesen. Zudem seien alle Atomwaffen und konventionellen Raketen entfernt worden, noch bevor das U-Boot in das Roslyakowo-Dock nahe der Grenze zu Norwegen eingelaufen sei, sagte der Ministeriumssprecher im Staatsfernsehen.

   Elf Feuerwehrbrigaden und ein Löschboot waren im Einsatz, um die Flammen einzudämmen. Der Fernsehsender TV-21 berichtete zudem, ein Spezialhubschrauber habe tonnenweise Wasser auf das U-Boot geschüttet. "Ich habe etwa zehn Meter hohe Flammen gesehen", sagte ein Augenzeuge dem Fernsehsender. Auch nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht worden war, zeigten Fernsehbilder riesige Rauchwolken aufsteigen.

   Bei dem betroffenen Atom-U-Boot handelte es sich nach Angaben des Katastrophenschutzministeriums um die 11.740 Tonnen schwere "Jekaterinburg". Es gehört der Delta-IV-Klasse an und kann russischen Medienberichten zufolge 16 Interkontinental-Raketen mit sich führen.

APA/red.

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