Trotz Volksabstimmung Welt

Verbot der Homo-Ehe in Kalifornien gekippt

Homo-Ehe Eheschließung Homosexuell

Sarah Flashman aus Oakland (l) und ihre Partnerin Karyn Wills aus New Jersey umarmen sich vor dem Rathhaus von San Francisco

Homo-Ehe Eheschließung Homosexuell

Sarah Flashman aus Oakland (l) und ihre Partnerin Karyn Wills aus New Jersey umarmen sich vor dem Rathhaus von San Francisco

Heiratswillige Homosexuelle in Kalifornien machen ein Fass auf!  Ein Bundesberufungsgericht in San Francisco erklärte am Dienstag das 2008 durch ein Referendum erwirkte Verbot der Eheschließung zwischen Homosexuellen für verfassungswidrig.

Mit der Entscheidung wurde das Urteil eines Bundesgerichtes in San Francisco aus dem Jahr 2010 bestätigt. Die Homo-Ehe war in Kalifornien zwischen Mai und November 2008 kurzzeitig erlaubt gewesen, damals hatten rund 18.000 homosexuelle Paare diese Möglichkeit genutzt.

Klage-Lawine von Genern und Befürwortern
Dann wurde in einer Volksabstimmung mit knapper Mehrheit die sogenannte Proposition 8 angenommen, die die Ehe in der kalifornischen Verfassung als Bund zwischen Mann und Frau definierte. Seitdem liefern sich Gegner und Befürworter der Homo-Ehe einen Rechtsstreit. Experten gehen davon aus, dass der Fall letztlich vor das Oberste Gericht der USA kommt und dieses dann über gleichgeschlechtliche Ehen in allen Bundesstaaten entscheidet.

APA/Red.


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