Zugsunglück in Buenos Aires Welt

Lokführer: Bremsversagen führte zu Unfall

Lokführer: Bremsversagen führte zu Unfall

Die Waggons verkeilten sich ineinander (© Reuters)

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Nach dem schweren Bahnunglück in Buenos Aires hat der Lokführer technische Fehler für die Tragödie mit 51 Toten verantwortlich gemacht. Er habe zweimal versucht, zu bremsen und dann auch die Notbremse gezogen. Beides habe nicht funktioniert, sagte der 28-jährige Marcos Antonio Cordoba nach Angaben der Zeitung Clarin vor einem Richter.

Cordoba wurde bei dem Unglück in der argentinischen Hauptstadt am vergangenen Mittwoch ebenfalls verletzt.

Er habe an vorherigen Stationen mehrmals per Funk bei der Verkehrsleitstelle auf Bremsprobleme hingewiesen. Doch man habe ihm nur gesagt: "Weiter, weiter, weiter (fahren)", gab die Zeitung La Naciön die Aussagen des Zugführers wieder.

Die private Betreibergesellschaft TBA wies die Darstellung ihres Angestellten zurück. Die Aufnahmen des Funkverkehrs gebe keinerlei Beschwerde des Fahrers wieder, meldete La Nacion am Sonntag unter Berufung auf eine Quelle im Unternehmen. TBA schloss menschliches Versagen als Unfallursache nicht aus.

Der Zug war am Mittwoch mit einer Geschwindigkeit von etwa 20 Stundenkilometern gegen einen Prellbock am Gleisende im Bahnhof Once gefahren. Rund 700 Menschen wurden bei dem Unglück verletzt, 51 Menschen starben.

APA/red.

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