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03.03.2012
Schwere Schäden
80 Tornados verwüsteten US-Bundesstaaten
Der nationale Wetterdienst sprach von einem "gewaltigen Ausbruch" und gab Tornadowarnungen für mindestens sieben Bundesstaaten heraus. Mit am schwersten betroffen war Indiana, wo den Berichten zufolge 14 Menschen ums Leben kamen. 12 Tote gab es laut Weather Channel in Kentucky und 2 in Ohio. Im Süden von Indiana wurden die beiden Ortschaften Marysville und Henrysville mit jeweils rund 2000 Einwohnern besonders schwer von den Stürmen getroffen.
Marysville sei quasi dem Erdboden gleichgemacht worden, hieß es. Allein in diesem Gebiet seien acht Menschen ums Leben gekommen. In der Schule von Henrysville hatten die Schüler noch in ihren Klassen gesessen, als der Sturm über den Ort hereinbrach. Alle hätten überlebt, nur einige seien leicht verletzt worden, teile das Büro des örtlichen Sheriffs mit. In der Stadt habe es schwere Schäden gegeben.
Sturm schlug Schneise der Verwüstung
Die Unwetterfront habe sich bis in die Südstaaten Alabama, Kentucky und Tennessee erstreckt. Eine rund 1,6 Kilometer lange Schneise der Verwüstung hätten die Wirbelstürme bei Chattanooga (Tennessee) geschlagen. Dutzende Häuser seien zerstört worden. Zwei Twister hätten im Nordosten Alabamas zugeschlagen, dort seien unter anderem ein Gefängnis sowie eine Schule getroffen worden.
"Die Situation ist extrem gefährlich", warnte der US-Wetterdienst. "Zerstörerische Tornados, Hagelkörner mit mehr als sechs Zentimetern Durchmesser, Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 112 Stundenkilometern und gefährliche Blitze sind möglich." Die US-Fernsehsender zeigten Bilder von umgestürzten Schulbussen, abgedeckten Häusern und Holzgebäuden, von denen nur noch der Boden übriggeblieben war.
Tausende sind obdachlos
Erst kürzlich waren bis zu 20 Tornados über die Bundesstaaten Illinois, Missouri im Mittleren Westen sowie über Tennessee hinweggefegt. Mindestens 13 Menschen starben, Hunderte wurden verletzt, Tausende obdachlos. Die Stürme wüteten vor allem in Illinois und Missouri.
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