"Earth Hour" Welt

Bei Kerr und Fischer gehen die Lichter aus

Bei Kerr und Fischer gehen die Lichter aus

Die beiden haben zumindest am 31. März etwas gemeinsam (© APA/EPA)

Die beiden haben zumindest am 31. März etwas gemeinsam
Die Earth Hour 2012 wird zur Plattform zahlreicher prominenter Persönlichkeiten für den Schutz unseres Weltklimas. Das internationale Supermodel Miranda Kerr wird anlässlich der weltweiten Earth Hour am 31. März die Lichter ausschalten. Auch Bundespräsident Heinz Fischer unterstützt die Aktion und lässt die Lichter in der Hofburg löschen.

Miranda Kerr als Klimabotschafterin hat dieses Jahr außerdem versprochen, den ökologischen Fußabdruck durch ihre Reisen durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten auszugleichen. Die bekannte Starköchin Sarah Wiener und die Präsidenten von Fiji, Sri Lanka und der Malediven wurden heuer zu Botschafter der "Earth Hour".

Kommentar aus dem Weltall
Der niederländische Astronaut Andre Kuipers wird unseren Planeten genau beobachten, wenn am letzten Märztag weltweit die Lichter ausgehen und die Aktion mit Fotos und Kommentaren aus dem Weltraum begleiten. Der Umweltaktivist und ehemalige amerikanische Vizepräsident Al Gore wird eine Videobotschaft zur "Earth Hour" aus der Antarktis schicken.

In Österreich haben zahlreiche Unternehmen angekündigt bei der "Earth Hour" mitzumachen. Sie rufen ihre Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter auf, die Lichter abzuschalten und darüber hinaus in ihrem Bereich klimafreundlicher zu leben und zu wirtschaften.

Auch Wahrzeichen bleiben dunkel
Am 31. März werden die Wahrzeichen sämtlicher Landeshauptstädte Österreichs im Dunklen bleiben. Innsbruck wird heuer die engagierteste und dunkelste Landeshauptstadt Österreichs werden, denn dort werden das Goldenes Dachl, die Annasäule, die Triumphpforte, der Stadtturm, die Hofburg, die Sprungschanze sowie Hafelekar und Seegrube auf der Nordkette verdunkelt.

Der WWF ruft auch heuer wieder alle Gemeinden Österreichs, Unternehmen und alle Privatpersonen auf sich an der "Earth Hour" zu beteiligen. "Wir hoffen, dass sich in den nächsten zwei Wochen noch viele Unternehmen, Behörden und Organisationen melden, die mit der 'Earth Hour' ein Zeichen für den Klimaschutz setzen wollen", sagt WWF-Sprecher Franko Petri. Der WWF hat die Website www.earthhour.at mit weiteren Informationen zur Aktion eingerichtet.

2011 erreichte die "Earth Hour" 1,8 Milliarden Menschen in mehr als 5.200 Städten in 135 Ländern. Tausende Schulen, Organisationen, Unternehmen und öffentliche Körperschaften nahmen an der fünften Auflage der Veranstaltung teil. Mehr als tausend Sehenswürdigkeiten wurden im Rahmen der "Earth Hour" abgeschaltet. Heuer sollen es noch mehr werden.

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