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15.03.2012
Gehackte Mails zeigen
So prasste die Assad-Familie
Assad zieht den Zorn des Volkes auf sich (© Reuters)
Rund 3000 E-Mails aus Kreisen der Opposition zeigen detailliert, wie die Herrscher-Sippe abgeschottet vom Leid im Land weiter ein Leben im Luxus genießt.
Während das Volk im Land immer stärker unter den internationalen Sanktionen leidet sorgte sich Asma al-Assad laut "Guardian"- im Jänner 2012 um den Zustand zweier luxuriöser Nachttische, die er bei einem Möbelbauer in London bestellt hatte. "Die haben unterschiedliche Lackierungen - und verschiedenfarbige Schubladen", heißt es in einer Beschwerde-E-Mail unter dem Pseudonym "Alia".
Ming-Vase, kristallbesetzte Pumps und iTunes
Trotz aller Handelsbeschränkungen schaffte es die Assad-Familie offenbar problemlos, sich Lifestyle-Produkte aus dem Westen zu besorgen, etwa aus dem Londoner Edelkaufhaus Harrods.
Auch Geldsorgen scheinen der schwerreichen Sippe weiter fremd: 10.000 britische Pfund für Kerzen und Kronleuchter im Juli 2011; eine Blumenvase für 2650 Pfund im Monat davor; 3800 Pfund für kristallbesetzte Damenschuhe im Februar 2012 - der "Guardian" führt die Liste ausführlich fort.
Assad selbst stöberte laut "Guardian" regelmäßig im Apple-Store, wo er über iTunes regelmäßig Country-Musik herunterlud. Bezahlt wurden die Audio-Dateien offenbar über ein American-Express-Kreditkartenkonto. Auf welchen Namen dieses Konto gemeldet ist, ist bislang unklar.
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