Gehackte Mails zeigen Welt

So prasste die Assad-Familie

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Assad zieht den Zorn des Volkes auf sich

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Assad zieht den Zorn des Volkes auf sich

Schuhe mit Kristall-Einsatz, Möbel für Zehntausende Euro: Die gehackten E-Mails des Assad-Clans, die dem "Guardian" vorliegen, liefern einen schockierenden Einblick in das Leben der syrischen Diktatoren-Familie - Shopping-Liste der First Lady inklusive. Der Präsident vergnügte sich derweil im iTunes-Store.

Rund 3000 E-Mails aus Kreisen der Opposition zeigen detailliert, wie die Herrscher-Sippe abgeschottet vom Leid im Land weiter ein Leben im Luxus genießt.

Während das Volk im Land immer stärker unter den internationalen Sanktionen leidet sorgte sich Asma al-Assad laut  "Guardian"- im Jänner 2012 um den Zustand zweier luxuriöser Nachttische, die er bei einem Möbelbauer in London bestellt hatte. "Die haben unterschiedliche Lackierungen - und verschiedenfarbige Schubladen", heißt es in einer Beschwerde-E-Mail unter dem Pseudonym "Alia".

Ming-Vase, kristallbesetzte Pumps und iTunes
Trotz aller Handelsbeschränkungen schaffte es die Assad-Familie offenbar problemlos, sich Lifestyle-Produkte aus dem Westen zu besorgen, etwa aus dem Londoner Edelkaufhaus Harrods.

Auch Geldsorgen scheinen der schwerreichen Sippe weiter fremd: 10.000 britische Pfund für Kerzen und Kronleuchter im Juli 2011; eine Blumenvase für 2650 Pfund im Monat davor; 3800 Pfund für kristallbesetzte Damenschuhe im Februar 2012 - der "Guardian" führt die Liste ausführlich fort.

Assad selbst stöberte laut "Guardian" regelmäßig im Apple-Store, wo er über iTunes regelmäßig Country-Musik herunterlud. Bezahlt wurden die Audio-Dateien offenbar über ein American-Express-Kreditkartenkonto. Auf welchen Namen dieses Konto gemeldet ist, ist bislang unklar.


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