Libyscher Übergangsrat sagt Welt

Sarkozy erhielt kein Geld von Gaddafi

Sarkozy erhielt kein Geld von Gaddafi

Nicolas Sarkozy (© EPA)

FRANCE ELECTIONS UMP SARKOZY
Nicolas Sarkozy
Der libysche Nationale Übergangsrat sieht in dem Brief der Regierung von Muammar al-Gaddafi, in dem Wahlkampfspenden für Frankreichs Präsident Nicholas Sarkozy versprochen werden, eine Fälschung.

Es gebe keine Angaben dazu in den libyschen Archiven, und auch der Brief selbst entspreche in Stil und Wortwahl nicht dem alten Regime, sagte Übergangsrats-Chef Mustafa Abdel Jalil.

Wahlkampfhilfe für "Sarko"?
In einem von dem französischen Enthüllungsdienst Mediapart veröffentlichten Dokument hatte es geheißen, Libyen habe Sarkozys Wahlkampf 2007 mit 50 Millionen Euro unterstützen wollen. In dem angeblich vom früheren libyschen Auslandsgeheimdienstchef Moussa Koussa unterzeichneten Dokument ist von einer entsprechenden "Grundsatzvereinbarung" die Rede.

Präsident bestreitet Zahlung
Ob das Geld tatsächlich geflossen ist, blieb offen. Koussa, der sich während der Revolte gegen Gaddafi im März 2011 von dem Machthaber losgesagt und nach London abgesetzt hatte, sprach bereits am Sonntag von einer Fälschung.
Sarkozy tritt am 6. Mai für eine zweite Amtszeit im Elysee-Palast gegen seinen sozialistischen Herausforderer Francois Hollande (PS) an.

APA/red.

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