Anzeigentarife | Jobs bei Heute.at

Heute im Brennpunkt: Hausräumung in Wien | Nahost-Konflikt

Lade Login-Box.

06.05.2012

Urnengang im Krisenland

Griechen strafen bei Wahl Regierungsparteien ab

A judicial representative empties a ballot box after the end of voting at a polling station in Athens

Ein Wahlhelfer entleert eine Box in einem Athener Wahllokal (© Yorgos Karahalis / Reuters)

Bei der Parlamentswahl in Griechenland haben die oppositionellen Kräfte stark zugelegt, die sich einer Sanierung des hoch verschuldeten Landes verweigern. Die Wähler straften die bisherigen Regierungsparteien, die bei den internationalen Geldgebern in der Pflicht stehen, am Sonntag ab.

Die konservative Neue Demokratie (ND) und die sozialistische PASOK dürften eine gemeinsame Mehrheit bei den Parlamentswahlen in Griechenland verfehlen. Laut ersten Hochrechnungen des Athener Innenministeriums kommt die ND landesweit auf 20,8 Prozent der Stimmen, die PASOK rutscht mit 14,7 auf den dritten Platz ab. Führende Figuren aus beiden Parteien deuteten laut griechischen Medienberichten aber bereits an, auf im neuen Parlament auf Mehrheitssuche gehen zu wollen, um den Sparkurs der vergangenen Monate vorzusetzen. Erneute Wahlen werden ausgeschlossen.

Große Zugewinne für Linksbündnis SYRIZA
Laut der Hochrechnung schaffen es sieben Parteien ins Parlament. Stärkste Oppositionskraft ist die linke SYRIZA, die auf rund 15,2 Prozent kommt. Weiters sind die Kommunisten (KKE) mit 8,3 Prozent vertreten, die "Linke Allianz" mit 5,9 Prozent und die konservative ND-Abspaltung "Unabhängige Griechen" mit 10,2 Prozent. Auch die rechtsextreme "Goldene Morgenröte" schafft mit 6,7 Prozent den Sprung ins Parlament. Weitere Kleinparteien erreichten die Drei-Prozent-Hürde nicht, der Auszählungsgrad lag zunächst aber nur bei 16,6 Prozent.

Entgegen den Ankündigungen der konservativen Neuen Demokratie (ND) in der Endphase des griechischen Wahlkampfs will die Partei nun offenbar doch eine erneute Koalition mit der sozialistischen PASOK und - womöglich - einer anderen politischen Partei eingehen. In Athen würden nun Sondierungsgespräche beginnen, berichteten griechische Medien. 

APA/red



News für Heute?


Verwandte Artikel

Italien-Wahl geht in den Endspurt

Geringe Beteiligung

Italien-Wahl geht in den Endspurt

Rechtspopulisten sind die großen Verlierer

Parlamentswahlen in Holland

Rechtspopulisten sind die großen Verlierer

Schwarzenberg wirbt als "Bond"

Wahlen in Tschechien

Schwarzenberg wirbt als "Bond"

Miss NÖ will gar nicht Miss Austria werden!

Wer ist Österreichs Schönste?

Miss NÖ will gar nicht Miss Austria werden!

Frankreich steht vor Linksruck

Parlamentswahl läuft

Frankreich steht vor Linksruck

Schülerin (19) ist Miss Oberösterreich

"Ich bin überglücklich"

Schülerin (19) ist Miss Oberösterreich

Info-& Kommunikation: Hier macht der Job Spaß

Österreichs beste Arbeitgeber 2014

Info-& Kommunikation: Hier macht der Job Spaß

Das twittert Europa über die EU-Wahl

Alle Tweets, alle Bilder

Das twittert Europa über die EU-Wahl

Wut-Sprayer "verwurstet" FPÖ-Wahlplakat

HC Strache mit Conchita-Bart

Wut-Sprayer "verwurstet" FPÖ-Wahlplakat

Eva Dichand zur besten Kommunikatorin gewählt

Ehre für "Heute"-Herausgeberin

Eva Dichand zur besten Kommunikatorin gewählt


1 Kommentar von unseren Lesern

0

josef4 (157)
06.05.2012 21:15

Griechen Wahl
wenn die Griechen freiwillig auf den Euro verzichten und eine Rückkehr zur Drachme durchsetzen,dann sind sie gescheiter als alle nutzlosen Oberköpfe der EU.

MeinungHeute

Lade TED

Ted wird geladen, bitte warten...



QuickKlick


TopHeute