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07.05.2012
Details über Hinrichtungen
Richterin weinte über Breiviks Gräueltaten
Wenche Elizabeth Arntzen brach bei der Schilderung der Gräueltaten in Tränen aus (© Reuters)
+++ Zeugen erzählen, wie Sie Breivik halfen +++
Die Gerichtsvorsitzende Wenche Elisabeth Arntzen hat am Montag nach Berichten norwegischer Medien aus dem Gerichtssaal mehrfach Tränen getrocknet, als Anwälte Gedenkworte an die Opfer verlasen, von denen das jüngste ein 15 Jahre altes Mädchen war.
+++ Breivik-Prozess: Opfer schildern ihr Leid +++
Der rechtsradikale Täter hörte unbewegt zu und erklärte, er könne sich an die am Montag zur Verhandlung anstehende Tötung von 12 Jugendlichen im Insel-Cafe nicht im Detail erinnern. Sein Ziel sei gewesen, dort "so viele wie möglich hinzurichten", sagte der 33-Jährige nach Angaben der Zeitung "VG" aus dem Gerichtssaal.
+++ Breivik will höhere Strafe und ficht Gutachten an +++
"Kampf gegen Zuwanderung"
Breivik hatte am 22. Juli letzten Jahres zunächst eine Bombe in Oslo detonieren lassen. Dabei starben acht Menschen. Dieses Verbrechen und das anschließende Massaker beim sozialdemokratischen Jugend-Ferienlager auf Utöya begründet er als "notwendig" beim Kampf gegen Zuwanderung aus der islamischen Welt und gegen die Befürworter einer multikulturellen Welt.
+++ Polizei hielt Breivik erst für Dunkelhäutigen +++
Als wichtigste offene Frage beim Osloer Prozess bis zum 22. Juni gilt die Zurechnungsfähigkeit des geständigen, aber nicht reuigen Täters.
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