Staatskrise am Mittelmeer Welt

Experte lenkt jetzt Griechen-Finanzen

Panagiotis Pikrammenos (r) trifft den scheidenden Premier Lucas Papademos. Pikrammenos wird Griechenland führen bis am 17. Juni neu gewählt wird

Panagiotis Pikrammenos (r) trifft den scheidenden Premier Lucas Papademos. Pikrammenos wird Griechenland führen bis am 17. Juni neu gewählt wird

Panagiotis Pikrammenos (r) trifft den scheidenden Premier Lucas Papademos. Pikrammenos wird Griechenland führen bis am 17. Juni neu gewählt wird

Panagiotis Pikrammenos (r) trifft den scheidenden Premier Lucas Papademos. Pikrammenos wird Griechenland führen bis am 17. Juni neu gewählt wird

In Athen ist am Donnerstagmorgen die griechische Interimsregierung vereidigt worden. Das wichtige Ressort der Finanzen übernimmt Georgios Zannias, ein hoher Beamter aus dem Finanzministerium.

Er hat eng mit allen bisherigen Finanzministern zusammengearbeitet und Griechenland in den vergangenen Jahren bei allen wichtigen Treffen in der EU vertreten. Das Außenministerium übernimmt der erfahrene Karrierediplomat Petros Molyviatis. Das 17-köpfige Gremium unter Ministerpräsident Panagiotis Pikrammenos soll das Land einen Monat lang bis zu den Wahlen am 17. Juni führen.

+++ EZB stoppt Zahlungen an griechische Banken +++

Parlament wird aufgelöst
Formell wird am Vormittag auch das am 6. Mai gewählte Parlament zusammenkommen. Nach der Vereidigung der Abgeordneten soll ein neuer Parlamentspräsident gewählt werden, der die Volksvertretung wahrscheinlich am Freitag oder Samstag wieder auflösen wird. Alle Bemühungen, eine tragfähige Regierungsmehrheit zu finden, waren in den vergangenen Tagen gescheitert.

+++ Die Griechen bringen ihr Geld in Sicherheit +++

Die zweite Parlamentswahl innerhalb von sechs Wochen dürfte auch darüber entscheiden, ob Griechenland in der Eurozone bleiben wird. Falls radikale Parteien, die das Sparpaket der bisherigen Regierung ablehnen, bei der Neuwahl weiter zulegen, droht dem Land ein Stopp der internationalen Hilfen und damit auch der Staatsbankrott. Im Raum steht zudem der Austritt aus der Eurozone.

APA/red.


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1 Kommentar
rehse Veteran (312)

Antworten Link Melden 0 am 17.05.2012 11:13

wsar doch angeblich auch schon Experte???

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