UN-Beobachter unter Beschuss Aufstand in der arabischen Welt

Dörfer ausradiert: Erneut Massaker in Syrien

Leichen nach erneutem Massaker in Syrien: UN-Generalsekretär Ban Ki Moon spricht dem Assad-Regime die "Legalität" ab

Leichen nach erneutem Massaker in Syrien: UN-Generalsekretär Ban Ki Moon spricht dem Assad-Regime die "Legalität" ab

Leichen nach erneutem Massaker in Syrien: UN-Generalsekretär Ban Ki Moon spricht dem Assad-Regime die "Legalität" ab

Leichen nach erneutem Massaker in Syrien: UN-Generalsekretär Ban Ki Moon spricht dem Assad-Regime die "Legalität" ab

Mindestens 80 Menschen sind nach Angaben von Oppositionellen am Mittwoch bei einem neuen "Massaker" in der syrischen Provinz Hama getötet worden. Die syrische Regierung dementierte jegliche Verantwortung, das Staatsfernsehen sprach von einem "Verbrechen" und vermutete eine Intrige. Die UNO sieht das anders: UN-Generel Ban Ki Moon sagte, das Regime habe keine "Legalität" mehr. Zuvor waren auch UN-Beobachter unter Beschuss geraten.

Unter den Opfern in zwei Dörfern seien viele Frauen und Kinder. Der Sprecher der in London ansässigen Oppositionsgruppe Syrian Observatory for Human Rights, Rami Abdel Rahman, sagte der Nachrichtenagentur dpa, dass das neue Massaker von Angehörigen der regimetreuen Schabiha-Miliz verübt worden sei, nachdem die Gegend tagsüber heftig mit Granaten beschossen worden war.

"Ich kann bestätigen, dass Dutzende von Menschen tot sind, darunter Frauen und Kinder", sagte Abdel Rahman. Filmmaterial auf oppositionellen Webseiten zeigte Körper von Kindern, die bis zu Unkenntlichkeit verbrannt waren. Der arabische Fernsehsender Al-Arabija berichtete, in einem Dorf hätten nur vier Bewohner überlebt.

Ban Ki Moon: "schockierend und widerwärtig"
UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon sagte, das Massaker sei "schockierend und widerwärtig" gewesen. "Tausende Syrer wurden getötet und ganze Familien ausgelöscht. Männer, Frauen und selbst Kinder wurden hingerichtet. Jedes Regime, das solche Taten zulässt, hat keine Legitimität mehr", sagte Ban am Donnerstag auf einer Sondersitzung der UN-Vollversammlung in New York. Zuvor waren bei einem erneuten Massaker in Syrien wieder Dutzende Zivilisten getötet worden.

Eine unabhängige Bestätigung für die Aussagen über die mutmaßlichen Verbrechen in den Dörfern Al-Kubeir und Maarsaf gab es nicht. Erst kürzlich hatte ein Blutbad in der Nähe von Homs international für Empörung gesorgt. In Al-Hula waren mehr als 100 Menschen getötet worden.

UN-Beobachter unter Beschuss
Das syrische Staatsfernsehen hat "Verbrecher" für die Ermordung von Zivilisten in der Region Hama verantwortlich gemacht. Gegen die Einwohner des Dorfes Al-Kubeir sei ein "boshaftes Verbrechen" verübt worden, berichtete das Staatsfernsehen am Mittwochabend.

Die UNO-Beobachter in Syrien sind bei ihrer Untersuchung eines neuen Massakers in der Provinz Hama unter Beschuss geraten. Generalsekretär Ban Ki-moon sagte am Donnerstag vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York, die Beobachter seien auf dem Weg zu den Nachbardörfern Al-Kobeir und Marsaf angegriffen worden, in denen syrische Regierungstruppen und Milizen nach Oppositionsangaben Dutzende Menschen getötet haben sollen.

APA/red.


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