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09.07.2012

Skurriles interview

Assad: "Die USA haben Schuld am Blutvergießen"

Baschar al-Assad im Interview im "Weltspiegel"

Jürgen Todenhöfer mit Syriens Schlächter al-Assad (© (SWR))

An seinen Händen klebt das Blut von schuldlosen Zivilisten, täglich lässt er weiter töten. Für seine Gräueltaten will Syriens Präsident Baschar al-Assad aber keine Verantwortung übernehmen. In einem deutschen Interview gibt Assad dem Westen die Schuld am Blutvergießen.

+++ Ex-UN-General Kofi Annan bei Assad in Syrien +++

Assads Auftritt war voller Hass und wahrlich skurril – hier die Auszüge aus dem Interview mit Jürgen Todenhöfer (ARD). Assad: "So lange sie (die USA, Anm. der Red.) in irgendeiner Weise Terroristen Unterstützung gewähren, werden sie zu deren Partnern."

Weiters sagte der syrische Präsident zu der Tatsache, dass seit fast eineinhalb Jahren in Syrien ein blutiger Kampf zwischen der Armee des Diktators und Rebellen tobt, die USA seien "Teil dieses Konflikts". "Sie spannen einen Schirm auf und bieten diesen Banden politischen Schutz, um Syrien zu destabilisieren."

Von einem Rücktritt hält Assad (leider) nichts: "Ein Präsident sollte vor nationalen Herausforderungen nicht davonlaufen …"

Isabella Martens

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1 Kommentar von unseren Lesern

0

dafuq (11)
10.07.2012 12:56

Skurril mutet das Intverwie dann an, wenn man sich den Hintergründen verschließt...
http://derstandard.at/1339638589219/Zeitungsbericht-CIA-bewaffnet-syrische-Rebellen

Oder steht es garnicht im Sinn einer Frau Martens, ordentliche journalistische Arbeit zu leisten. Allein der sinnlose ausufernde Gebrauch diverser immerwieder gleichlautender Adjektive die die persönliche Wertung eines bloß scheinbar objektiven Zeitungsberichts erst so richtig augenscheinlich machen, zeugt eigentlich eher davon, dass Frau Martens ihren journalistischen Auftrag wohl hauptsächlich in der sachgerechten Aufbereitung von Presseagenturpropaganda sieht, denn in tatsächlicher Information.

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