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10.07.2012

Rapa das Bestas

In Spanien heißt es jährlich "Mann gegen Pferd"

Das jährlich in Spanien stattfindende "Rapa das Bestas" ist nichts für schwache Nerven. Hier zählt nur pure Musekelkraft. Die brauchen die Männer auch, um die wilden Pferde festzuhalten und ihnen die Mähne zu schneiden. Und auch wenn es nach Pferde-Wrestling aussieht, dient der Brauch zur Pflege der Tiere.

Die Tiere kommen aus den Galicischen Bergen, einer Region im Nordwesten von Spanien. Von dort werden sie in den Ort getrieben, damit die Männer (genannt Aloitadores) über sie herfallen und ihnen ihre Mähne kürzen können. Sowohl Einheimische als auch Touristen strömen jährlich in die Berge aus, um die wilden Pferde zusammenzutreiben. Beim "Kampf" selbst dürfen aber nur einheimische Männer Hand anlegen.

Kritik von Tierschützern
Diese 400-Jahre alte Tradition steht oft im Kreuzfeuer der Tierschützer. Die Einheimischen verteidigen ihren Brauch aber. Sie argumentieren damit, dass durch dieses Fest auch kranken oder mit Parasiten infizierten Pferden geholfen wird. Außerdem bewahrt das Kürzen der Mähne die Pferde vor einem Hitzekollaps im Sommer.

Nur Hände sind erlaubt
Das berühmteste Festival findet in San Lorenzo di Sabucedo statt. Es dauert drei Tage und beginnt am ersten Samstag im Juli. Die Männer dürfen nur ihre bloßen Hände verwenden, andere Hilfsmittel sind untersagt. Nur eine Schere zum Schneiden der Mähne ist erlaubt.

Brandzeichen für Fohlen
Für jedes Pferd sind drei Männer im Einsatz: Einer springt auf den Rücken, einer hält den Nacken des Pferdes fest und der Dritte schneidet die Mähne, sobald das Pferd am Boden liegt. Junge Pferde bekommen außerdem ein Brandzeichen. Nach dem Festival dürfen die Tiere wieder zurück in die Berge, wo sie dann das restliche Jahr in Freiheit leben können. Da beim Treiben auch Touristen mitmachen können, ist man hier sehr gut aufgehoben. wenn man mal einen etwas anderen Urlaub sucht.





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