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13.07.2012

Frauen und Kinder unter Opfern

Massaker in Syrien: Bis zu 250 Tote

Syrien

(© Reuters)

Bei einem neuen Massaker sind in Syrien laut Opposition bis zu 250 Tote zu beklagen, unter ihnen viele Frauen und Kinder. Die Opposition und die Regierung machten sich am Freitag gegenseitig für den blutigen Zwischenfall verantwortlich.

Die syrische Regierung machte Oppositionskräfte für das Massaker verantwortlich. Ziel sei es, die öffentliche Meinung gegen Syrien aufzuheizen. Das Massaker sei während der Sitzung des UNO-Sicherheitsrates verübt worden. Es diene dazu, ein militärisches Eingreifen von außen vorzubereiten.

Die syrischen Muslimbrüder hingegen machen den internationalen Sondergesandten und Ex-UNO-General Kofi Annan für die Gewalttat mitverantwortlich. Die Muslimbrüder zählen zu den Hauptfeinden des Baath-Regimes.

UNO berät
Der oppositionelle "Syrische Nationalrat" (SNC) erklärte, um den "mörderischen Wahnsinn" zu stoppen, bedürfe es einer "dringenden und scharfen Resolution" des UNO-Sicherheitsrats nach Kapitel VII der UNO-Charta, das zur Wiederherstellung des Friedens die Verhängung wirtschaftlicher Sanktionen sowie die Anwendung militärischer Gewalt erlaubt. In New York berät derzeit der Sicherheitsrat über eine neue Syrien-Resolution.

Frankreich hat unterdessen dem Libanon volle Unterstützung zugesichert, um ein Überschwappen der Gewalt aus dem Nachbarland Syrien abzuwenden.

Plant Syrien Einsatz von Chemiewaffen?
Laut US-Bericht hat das Regime damit begonnen, Chemiewaffen aus den Lagern zu holen. Die US-Regierung sei deswegen alarmiert, berichtete das "Wall Street Journal" am Freitag. Unklar sei, ob die Waffen vor Aufständischen in Sicherheit gebracht oder einsatzbereit gemacht werden, womöglich auch nur als Drohgebärde, zitiert das Blatt Regierungsvertreter in Washington. Syrien besitze größere Mengen des Nervenkampfstoffes Sarin und Senfgas. Bei einem Zusammenbruch des Regimes plane Washington, dass Spezialeinheiten aus dem Nachbarland Jordanien die syrischen Chemiewaffenlager sichern, berichtete die Zeitung.


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