4 Festnahmen in Spanien Welt

Mexikos Drogenkartelle expandieren nach Europa

Mexikos Drogenkartelle expandieren nach Europa

Ein illegales Drogenlabor des Sinaloa-Kartells in Mexiko. (© EFE)

Ein illegales Drogenlabor des Sinaloa-Kartells in Mexiko.
Ein illegales Drogenlabor des Sinaloa-Kartells in Mexiko.
Die spanische Polizei hat vier mutmaßliche Mitglieder eines mexikanischen Drogenkartells festgenommen. Die Männer hätten versucht, in Spanien eine europäische Operationsbasis für das Sinaloa-Kartell aufzubauen, erklärte das Innenministerium am Freitag.

Unter den Festgenommenen sei auch ein Cousin von Kartellchef Joaquin "El Guapo" Guzman. Das Sinaloa-Kartell ist eine der größten kriminellen Organisationen der Welt. Auf Schmugglerrouten, um die in Mexiko seit Jahren ein blutiger Bandenkrieg geführt wird, der in den letzten Jahren über 50.000 Tote gefordert hat, transportiert das Sinaloa-Kartell Kokain aus Kolumbien und Bolivien nach Nordamerika. Auch Marihuana und Crystal Meth werden tonnenweise und mit hohen Gewinnspannen in die USA gebracht.

Alle vier in Madrid festgenommenen Verdächtigen werden wegen Drogenschmuggels und Geldwäsche mit Haftbefehl in den USA gesucht. Seit 2009 arbeiten die spanischen Behörden in dem Fall mit der US-Bundespolizei FBI zusammen. Im Juli stellte sie im Hafen von Algeciras 373 Kilo Kokain sicher.

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