Holzkreuz gefällt Welt

Femen-Aktion wegen Pussy Riot-Prozess

Das orthodoxe Kreuz erinnert an ukrainische Opfer des Sowiet-Regimes.

Das orthodoxe Kreuz erinnert an ukrainische Opfer des Sowiet-Regimes. (© EPA)

Ein Mitglied von Femen, nachdem sie das Holzkreuz gefällt hat.

Ein Mitglied von Femen, nachdem sie das Holzkreuz gefällt hat.

Die ukrainische Protestgruppe Femen hat am Freitag mit einer spektakulären Aktion für Aufmerksamkeit gesorgt. Eine Aktivistin hat in Kiew ein riesiges Holzkreuz mit einer Motorsäge umgeschnitten. Grund für die Holzfäller-Einlage: der Prozess gegen die Punkband Pussy Riot.

+++ Pussy Riot schuldig gesprochen +++

Proteste gegen "Pussy Riot"-Prozess

Proteste in Barcelona
In ganz Europa gingen Menschen auf die Straße, wie hier in Barcelona...
Das große Holzkreuz, das mitten in Kiew stand, diente als Mahnmal an die zehntausenden Ukrainer, die während der 30er Jahre Opfer von politischer Verfolgung unter Sowjet-Diktator Josef Stalin wurden. Durch das Fällen des Kreuzes wollten die Femen-Mitglieder auf die noch immer nicht den internationalen Menschenrechten entsprechende Kriminalisierung von politisch aktiven Personen und Gruppen in Russland aufmerksam machen. Dafür nehmen die jungen Frauen auch in Kauf, selbst Opfer politischer Verfolgung zu werden.

+++ Protestgruppe Femen: Mit den Waffen einer Frau +++

Das Urteil im Prozess gegen die Punkband Pussy Riot wird für den frühen Freitag nachmittag erwartet und könnte als Präzedenzfall für weitere juristische Verfahren gegen Oppositionelle in Russland dienen.


PS: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von Heute.at!

Ihre Meinung

Ihre Meinung

Fotoshows aus Welt (10 Diaserien)
Weitere Interessante Artikel