Heute im Brennpunkt: Dancing Stars Finale | Life Ball
Lade Login-Box.
|
18.08.2012
Jetzt drohen 5 Jahre Haft
Schachweltmeister biss bei "Pussy Riot"-Demo Polizei
Garri Kasparow widersetzte sich der Festnahme (© dapd)
Dem russischen Ex-Schwachweltmeister und Regierungskritiker Garri Kasparow drohen nach seiner Festnahme am Rande des Urteilsspruchs gegen Mitglieder der Punkband Pussy Riot bis zu fünf Jahre Haft. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 49-Jährigen nach Informationen der Agentur Interfax vor, einen Beamten gebissen zu haben. Kasparow wies die Anschuldigung am Samstag zurück. Insgesamt nahm die Polizei knapp 100 Menschen rund um das Gericht vorübergehend fest.
Kritik aus aller Welt am Urteil
Außenminister Michael Spindelegger (V) stimmt ein in den Chor der Kritiker des Urteils gegen die regimekritischen russischen Musikerinnen der Punkgruppe "Pussy Riot". Mit zwei Jahren Haft auf eine "Protestaktion gegen das Regime zu antworten scheint mir absolut unverhältnismäßig", sagte Spindelegger am Freitagabend in der ZiB2. Das Urteil sei "zu hoch gegriffen". Spindelegger verwies aber darauf, dass den drei jungen Punkerinnen nun noch die Möglichkeit einer Berufung offenstehe.
+++ 2 Jahre Haft für "Pussy Riot" und Proteste in Wien +++
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das Urteil gegen die russische Punkband Pussy Riot als unverhältnismäßig hart kritisiert. Sie habe bereits den Prozess mit Sorge verfolgt, erklärte Merkel am Freitag in Berlin. Die Entscheidung der Richter sei unverhältnismäßig hart und stehe mit den europäischen Werten von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie nicht im Einklang. "Eine lebendige Zivilgesellschaft und politisch aktive Bürger sind eine notwendige Voraussetzung und keine Bedrohung für Russlands Modernisierung", kritisierte Merkel.
"Es ist Putins Urteil"
21 Fotos |
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag, Ruprecht Polenz, machte Kreml-Chef Wladimir Putin persönlich für das Urteil verantwortlich. "Das ist Putins Prozess gewesen. Es ist Putins Urteil. Und es ist ein Urteil, das jeder Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit hohnspricht", sagte der CDU-Politiker am Freitag.
Kritik von der EU
Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton umgehend eine Revision des Urteils, da Russland damit gegen internationale Verpflichtungen verstoße. Das US-Außenministerium zeigte sich besorgt.
SPÖ-Menschenrechtssprecherin Petra Bayr wertete die Gerichtsentscheidung als "grobe Verletzung von Menschenrechten und Meinungsfreiheit". Europa dürfe "nicht weiter tatenlos zuschauen, wie das Putin-Regime Menschenrechte und Meinungsfreiheit tagtäglich aufs Neue mit Füßen tritt", so Bayr in einer SPÖ-Aussendung. Zuvor hatte bereits die Grüne Menschenrechtssprecherin Alev Korun betont, alles andere als ein Freispruch der Musikerinnen sei "nicht akzeptabel".
Verwandte Artikel
Aus Protest
"Österreich"-Rede
Bei Wahlsieg
Wieviel zahlte Österreich?
Berlakovich endgültig blamiert
ÖVP fordert
Spindelegger dafür
Blockade-Aufgabe
Bezieht höheres Gehalt
6 Monate vor der Wahl
Fekter für Sparkurs
UNO-Soldaten
93 m2 um 495 Euro
Experte Doralt:
Lob für Österreich
Wahlkampf-Thema Nummer 1
Hoffen auf rasches Verhandeln
Mietrechtsreform
Wohn-Offensive
Gemeindebau nur für Bedürftige
Der nächste Krach:
Wegen EU-Budget
FPÖ bringt Neuwahlantrag
Außenminister
Imagesorgen im Wahljahr?
ÖVP gesprächsbereit
Bürgerkrieg in Afrika
Nach Austro-Entführungen
"Unseriöse Politik"
Volksbefragung
Interview mit Vizekanzler
Heeres-Volksbefragung
Darabos soll "Suppe auslöffeln"
Kritik an Pussy Riot
Wehrpflicht-Debatte
Wehrpflicht-Debatte
Faymann vs. Spindelegger
"Gefährliches Modell"
Heeres-Debatte
Wehrpflicht-Debatte
Vor TV-Duell um Bundesheer
Tausende Poster
Weihnachtswünsche
Kanzler kocht, Vize singt
Faymann gegen Salzburg-Neuwahl
Nach Salzburger Finanzskandal
Plätze werden verdoppelt
Kontrakt müsse geprüft werden
WeltHeute
MeinungHeute
Ted wird geladen, bitte warten...
QuickKlick
News |
Sport |
Stars |
Freizeit |
TopHeute
Top gelesen |
7 Tage |
Top kommentiert |
Impressum | AGB | Presse | Mediadaten | Kontakt