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Täter meldete sich

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23.08.2012

Kinder und Frau getötet

Killer-Vater hinterließ Abschiedsbrief

Abschiedsbrief

(© Bild.de)

Ein Vater, der für die Tötung seiner Frau und zweier Kinder in Berlin verantwortlich ist, hat einen seiner Abschiedsbriefe an die Redaktion der "Bild"-Zeitung geschickt. Dies berichtet das Blatt am Donnerstag. Seine grausame Tat erklärte er mit "fürsorglicher Liebe".

Der 69-Jährige hatte seine 28 Jahre alte Frau sowie seine beiden kleinen Söhne in der gemeinsamen Wohnung im Stadtteil Gatow getötet, bevor er sich selbst erstickte.

Tochter in Babyklappe
Eine knapp einjährige Tochter überlebte. Der Vater hatte sie am Sonntagabend anonym in einer Babyklappe abgegeben, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Er hoffe, so geht aus seinem Schreiben hervor, dass die Kleine "liebevolle Ersatzeltern" bekomme. Eine Sprecherin des Waldkrankenhauses sagte, das abgegebene Mädchen sei gesund und gepflegt gewesen. Die Kripo sei sofort informiert worden. Am Montag sei die Kleine in die Obhut eines Kinderheimes gekommen.

"Bild" zitiert aus dem Brief: "Ich tat dies alles in voller Verantwortung und bei vollkommen klarem Bewusstsein aus fürsorglicher Liebe, denn unsere Gesellschaft hat für Versager nur "den Platz unter der Brücke"."

Mehrere Briefe
Es gebe mehrere Abschiedsbriefe, sagte Polizeisprecher Stefan Redlich. Einer lag demnach neben dem toten Mann. Drei weitere sollen an verschiedene Empfänger verschickt worden sein. "Das klingt nach einer absolut geplanten Tat", sagte der Sprecher.

Offenkundig hatte der Familienvater große finanzielle Probleme. Seine Frau habe die Belastung nicht mehr ertragen. Die Zeitung zitiert ihn mit den Worten: "Mehrmals sagte meine Frau..., dass wenn die Kinder nicht wären, sie schon längst aus dem Fenster gesprungen wäre..." Sein Töchterchen habe er verschont: "Sie ist noch sehr jung und kann sich an neue Gegebenheiten sicherlich recht schnell gewöhnen. ... Sie soll eine Chance haben, unter liebevollen Ersatzeltern vielleicht doch eine unbelastete Zukunft haben zu können."

Chronologisches Vorgehen
In dem Brief aus der Wohnung der Familie werde die Tat chronologisch geschildert, teilte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, mit. Demnach brachte der Mann zunächst seine Frau, dann die Söhne um. Danach sei er zum Waldkrankenhaus Spandau gefahren, um die kleine Tochter abzugeben. Anschließend sei er zurückgekehrt. Dort soll er sich erst später das Leben genommen haben.

2 Kommentare von unseren Lesern

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unbekannt (118)
29.08.2012 11:09

geld
trotzdem rechtfertigt das nicht menschen zu ermorden ..was wäre gewesen wenn meine großmutter ihre 6 töchter alle umgebracht hätte als mein großvater im krieg gestorben ist ???? ein kleines häuschen in burgenland und 6 kinder und kein mann ...alle mussten bei bauern dienen und das mit wenig geld und nicht angemeldet und heute müssen solche menschen mit mindestpension auskommen und müssen sich von so manchen obergescheiten sagen lassen ..hättet ihr in eine privatversicherung einbezahlt dann wärt ihr versorgt ....leicht wird es den österreichern nicht gemacht

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sparmeisteri... (15)
24.08.2012 01:30

selbstmord
mich wundert es nicht, denn in deutschland mit hartz4 zu leben ist ein ding der unmöglichkeit, überhaupt mit junger frau und familie, die regierung muß reagieren und sich um diese menschen kümmern, die von der gesellschaft "ausgespien" wurden.

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