Zu langsam reagiert Welt

Familie von Utöya-Opfer verklagt nun die Polizei

Der Polizei wird vorgeworfen, viel zu lange für den Utöya-Einsatz gebraucht zu haben

Der Polizei wird vorgeworfen, viel zu lange für den Utöya-Einsatz gebraucht zu haben

Der Polizei wird vorgeworfen, viel zu lange für den Utöya-Einsatz gebraucht zu haben

Der Polizei wird vorgeworfen, viel zu lange für den Utöya-Einsatz gebraucht zu haben

Die Familie eines der Opfer des Rechtsextremisten Anders Behring Breivik hat die norwegische Polizei wegen Verletzung ihrer Dienstpflichten verklagt.

Breivik hatte am 22. Juli 2011 bei zwei Anschlägen 77 Menschen getötet.

Breivik hatte am 22. Juli 2011 69 Menschen auf Utöya erschossen

Der Sprecher der internen Ermittlungsstelle der Polizei, Paal Henrich Berle, sagte AFP am Mittwoch, die Klage betreffe die langsame Reaktion der Einsatzkräfte bei Breiviks Anschlag auf das Jugendlager der regierenden Arbeiterpartei am 22. Juli 2011 auf der kleinen Insel Utöya.

Breivik hatte zunächst im Regierungsviertel von Oslo mit einer Autobombe acht Menschen getötet, bevor er auf Utöya nordwestlich der Hauptstadt 69 überwiegend jugendliche Teilnehmer eines Sommerlagers erschoss. Eine unabhängige Untersuchungskommission war in einem Mitte August vorgelegten Bericht zum Schluss gekommen, dass die Polizei Breivik früher hätte festnehmen können, wenn sie besser und schneller reagiert hätte.

Hubschrauber und Schlauchboot außer Einsatz
Ein Sondereinsatzteam brauchte mehr als eine Stunde, um auf die Insel zu kommen, da die Besatzung des einzigen Polizeihubschraubers im Urlaub und das eigene Schlauchboot nicht verwendbar war, so dass das Team schließlich auf ein Privatboot umsteigen musste. Der norwegische Polizeichef Oeystein Maeland trat im Zusammenhang mit dem Bericht zurück. Nach Berles Angaben hat die Polizei noch nicht entschieden, ob eine interne Ermittlung eingeleitet wird.

Breivik war vergangenen Freitag von einem Gericht in Oslo für zurechnungsfähig befunden und zur Höchststrafe von 21 Jahren Haft mit der Möglichkeit einer anschließenden Sicherheitsverwahrung verurteilt worden.


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1 Kommentar
christian1965 Veteran (650)

Antworten Link Melden 0 am 30.08.2012 06:59

eine familie, die aus den toten versucht kapital für sich herauszuschlagen! widerlich

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