Heute im Brennpunkt: Neue X-Box
Lade Login-Box.
|
01.09.2012
Aufregumg um Freilassung
Blutige Proteste gegen Dutroux-Komplizin
+++ Fall Dutroux: Belgien kommt nicht zur Ruhe +++
Bei Protesten gegen die vorzeitige Freilassung der Ex-Frau von Kinderschänder Marc Dutroux ist es am Samstag in Malonne bei Namur zu schweren Ausschreitungen gekommen. Die aufgebrachte Menge machte ihrem Ärger deutlich Luft. Protest-Teilnehmer rissen Straßenschilder aus, zerstörte Absperrungen und warf mit Steinen auf Polizisten. Die Beamten antworteten mit Gummiknüppeln, Pfefferspray und Kabelbindern. Zwei Personen wurden vorläufig festgenommen.
100 Menschen nahmen an Protest teil
Etwa 100 Menschen hatten in der Nähe des Nonnenklosters protestiert, wo Michelle Martin seit Wochenbeginn lebt. Die Polizei, die das Ordenshaus schützt, verstärkte ihre Präsenz. Üblicherweise sind 15 Polizisten Tag und Nacht im Einsatz.
Als Martin am Dienstagabend nach ihrer Freilassung in dem Ardennen-Ort angekommen war, hatten bereits rund 50 erboste Bürger vor dem Kloster protestiert. Martin war als Komplizin Dutroux' zu 30 Jahren verurteilt worden, von denen sie 16 abgesessen hat. Ihr weiterhin inhaftierter Ex-Ehemann ist der bekannteste und am meisten gefürchtete Verbrecher des Königreichs - er hatte in den 1990er Jahren sechs Mädchen entführt und gefoltert, vier von ihnen starben.
Regierung will Strafgesetz verschärfen
Angesichts der heftigen Kritik an der Freilassung von Michelle Martin hat die belgische Regierung eine Verschärfung der Strafgesetze angekündigt. Ministerpräsident Elio Di Rupo sagte mehreren belgischen Zeitungen vom Samstag, er wolle gegen "Straffreiheit" für Verbrecher vorgehen. "Unser Ziel muss sein: Nein zur Straffreiheit", sagte Di Rupo. "Wir müssen eine ganze Reihe eingeleiteter Reformen im Justizwesen weiterverfolgen sowie Reformen im Bereich Polizeiwesen."
Michelle Martin war 1996 zusammen mit dem Pädophilen Dutroux festgenommen und im Jahr 2004 zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Im Juli gab ein Gericht in Mons jedoch ihrem Antrag auf vorzeitige Entlassung aus der Haft statt. Diese in Belgien höchst umstrittene Entscheidung wurde am Dienstag vom Kassationsgericht bestätigt.
Verwandte Artikel
UKH-Meidling dementiert
Große Gefahr
14 Monate teilbedingt
Bagger graben nach Leiche
Teilbedingte Haft
34-Jähriger angeklagt
Therapie für Angeklagten
46 Mal vorbestraft
Untätigkeit vorgeworfen
Taxler zu Tode geschleift
Skandal in Südafrika
Knaben berührt und fotografiert
Gutachten unnvollständig
Antrag abgelehnt
Missbrauch in Stift Kremsmünster
Quälte und vergewatigte Buben
Täter sind 46 und 15 (!)
Haftentlassung
Nicht rechtskräftiges Urteil
Joel (9) identifiziert ihn
Adoptiveltern vor Gericht
133 "nicht zuständig"
Pornos mit Schülerin nachgestellt
Stabil trotz Schädelbrüchen
Kinderpornos sichergestellt
1,5 Jahre Folter für 3 Kids
Großer Schlag
Prozess in Deutschland
Verdacht auf Betrug
Bei humanitärem Besuch
Misshandlung
Alle Kinder minderjährig
Kamera zeigt Täter
Material auf USB-Stick
Kläger bekam Recht
Berliner Charite
"Dunkle Geschichten aus dem Alten Wien"
Polizeiermittlung
Causa Wilhelminenberg
Skandal-Bild
Festnahme in der Stmk.
Tatort Sauna
Tochter schwer misshandelt
Baby weiter im Spital
Prügelmartyrium
Baby weiter auf Intensivstation
Grausame Kindesmisshandlung
WeltHeute
MeinungHeute
Ted wird geladen, bitte warten...
QuickKlick
News |
Sport |
Stars |
Freizeit |
TopHeute
Top gelesen |
7 Tage |
Top kommentiert |
Impressum | AGB | Presse | Mediadaten | Kontakt